Diese Pflege braucht ein Berglorbeer!

Einzigartige Blüten, die man minutenlang ohne aufkommende Langeweile anschauen kann... Sie erinnern entfernt an die Blüten von Rhododendren. Doch nur unter der Voraussetzung, dass die Pflege stimmt, bildet der Berglorbeer jedes Jahr seine Blüten aus und wächst fabelhaft.

Breitblättrige Lorbeerrose Pflege
Der Berglorbeer sollte einmal im Jahr gedüngt werden

Verträgt der Berglorbeer Trockenheit oder muss man ihn gießen?

Der Berglorbeer verträgt keine anhaltende Trockenheit. Der Boden sollte daher nicht austrocknen. Sobald die Oberfläche abgetrocknet ist, sollten Sie das Gewächs gießen – insofern der Regen ausbleibt. Steht es im Topf muss es häufiger gewässert werden. Das gilt vor allem dann, wenn es in der vollen Sonne steht. Dort ist es am besten, die Erde leicht feucht zu halten.

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Achtung: Verwenden Sie zum Gießen ausschließlich kalkarmes Wasser. Gut geeignet sind Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser. Der Grund ist, dass dieses Heidekrautgewächs äußerst kalkempfindlich ist. Zu viel Kalk im Gießwasser kann später zu Kalkflecken auf den Blättern führen.

Ist eine Düngung notwendig?

Grundsätzlich ist es kaum bis gar nicht notwendig, den Berglorbeer im Freiland zu düngen. Wer jedoch seinen Wuchs anregen und ihn stärken will, sollte dies beachten:

  • einmal im Jahr mit Dünger versorgen
  • idealer Zeitpunkt: Frühjahr
  • organischen Dünger verwenden z. B. Kompost oder Hornspäne
  • alternativ mit Rindenmulch versehen

Wie schneidet man den Berglorbeer richtig?

Insgesamt ist der Berglorbeer gut schnittverträglich. Doch ein Schnitt ist selten notwendig. Der Grund ist der langsame Wuchs dieser Pflanze. Gern können Sie im Sommer die verwelkten Blüten entfernen und die Pflanze im Frühjahr auslichten. Für einen buschigeren Wuchs ist es außerdem möglich, die Triebe leicht einzukürzen. Daraufhin verzweigen sie sich besser.

Muss das Gewächs überwintert werden?

Da der Berglorbeer überaus frosthart ist, muss er nicht vor Frost geschützt oder gar überwintert werden. Die Ausnahme stellen Exemplare dar, die in einer rauen Lage stehen. Solche sollten Sie mit Reisig oder Tannenzweigen schützen. Außerdem gelten junge Exemplare als empfindlich im Bezug auf Frost. Auch sie sollten einen Winterschutz erhalten.

Tipps

Denken Sie beim Umgang mit dem Berglorbeer immer daran, dass es sich hierbei um eine stark giftige Pflanze handelt. Zum Schutz sollten Sie daher lieber Handschuhe und ggf. auch einen Mund- und Augenschutz tragen.

Text: Anika Gütt

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