Pflegetipps für die Robinie

Schaffen Sie beste Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum Ihrer Robinie. Unter der Berücksichtigung einiger weniger Aspekte wird sich Ihr sonst so anspruchsloser Laubbaum noch besser entwickeln. Worauf es bei der Pflege einer Robinie ankommt, verrät der folgende Artikel.

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Ältere Robinien brauchen so gut wie keine Pflege

Was beinhaltet die Pflege einer Robinie?

  • Düngen
  • Gießen
  • Schneiden
  • Überwintern
  • Schutz vor Schädlingen und Krankheiten

Düngen

Optimaler Weise pflanzen Sie Ihre Robinie in einen lockeren, durchlässigen Boden. Sind diese Anforderungen in Ihrem Garten nicht gegeben, hilft es. lehmigen oder tonhaltigen Boden mit grobem Sand oder organischem Kompost aufzuwerten. Das Düngen einer Robinie ist nur in jungen Jahren erforderlich. Anschließend kann sich der Baum allein mit ausreichend Nährstoffen versorgen.

Gießen

Steht Ihre Robinie auf sehr trockenem Boden oder ist sie starker Hitze ausgesetzt, sollten Sie das Substrat stetig feucht halten. Ansonsten gilt hier gleiches wie bei der Düngergabe: nur unmittelbar nach dem Pflanzen ist das eingängige Gießen erforderlich.

Schneiden

Die Robinie ist ein wunderbar pflegeleichter Laubbaum und zeugt auch ohne Rückschnitt von einem gleichmäßigen Wuchs. Störende oder welke Äste können Sie dennoch entfernen. Ein Rückschnitt ist eigentlich nur dann notwendig, wenn Sie Ihre Robinie auf einer bestimmten Höhe hakten wollen. Eine Ausnahme bilden Zuchtformen des Baumes. Wählen Sie zum Schneiden einen Tag im Januar oder Februar. Kleine Eingriffe können das ganze Jahr vorgenommen werden, jedoch keinesfalls während der Austriebzeit im Frühling.

Überwintern

Robinien sind winterharte Gewächse und können das ganze Jahr über draußen verbringen. Eine Mulchschicht oder Reisig bietet zusätzlichen Schutz.

Schutz vor Schädlingen und Krankheiten

Oft befallen Läuse die Robinie. Sie erkennen diese an gelben, welken Blättern Gegen die Schädlinge erhalten Sie chemische Mittel in der Baumschule. Handelt es sich allerdings um die Robinien Miniermotte, besteht kein Handlungsbedarf. Der Laubbaum entwickelt sein eigenes Abwehrsystem, um den Larven den Gar auszumachen.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Lipatova Maryna/Shutterstock

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