Freilandpflanzen
Ananassalbei stammt ursprünglich aus den Nadel- und Laubwäldern Mexikos und Guatemalas. Die Pflanze ist an wintermilde Regionen angepasst und übersteht die Minusgrade in Mitteleuropa nicht. In Weinbauregionen können Sie versuchen, das Küchenkraut mit einem entsprechenden Schutz aus Laub, Rindenmulch oder Tannenzweigen zu überwintern. Schneiden Sie vorher alle oberirdischen Pflanzenteile bis kurz über dem Boden ab. Mit viel Glück treibt die Pflanze im Frühjahr erneut aus.
Kübelpflanzen
Die Überwinterung von Kübelpflanzen im Freiland ist ebenfalls nur für milde Gebiete empfehlenswert, da der Erfolg nicht gesichert ist. Das Substrat im Pflanzgefäß friert im Winter schneller ein. Daher müssen Sie den Kübel mit dicker Folie oder Jutesäcken einwickeln. Für eine bessere Kälteisolation können Sie zwischen den einzelnen Schichten Stroh verteilen.
Stellen Sie den Kübel auf einen Holzblock an eine südlich ausgerichtete Hauswand. Der Kübel sollte möglichst geschützt stehen. Schneiden Sie die Pflanze radikal zurück und bedecken Sie das Substrat mit einer dicken Mulchschicht. An frostfreien Tagen wird das Substrat leicht bewässert. Der Kälteschutz wird erst Mitte Mai entfernt, da die Pflanze sonst durch Spätfröste geschädigt werden kann.
Frostfreie Überwinterung
Besser ist die Überwinterung in einem frostfreien Winterquartier. Sie können die Pflanze auf der Fensterbank stehen lassen und die rote Blütenpracht genießen, die zwischen Oktober und November auftritt. Alternativ empfiehlt sich ein Standortwechsel in einen kühlen Raum, dessen Temperatur zwischen fünf und 15 Grad Celsius liegt. Ideal sind Treppenaufgänge, Wintergärten oder helle Kellerräume.
So kommt die Pflanze durch den Winter:
- Pflanze bodennah zurückschneiden
- gelegentlich gießen
- auf Düngung verzichten
- Standort nicht zu oft wechseln
Nach dem Winter
Kübelpflanzen, die im Warmen überwintert haben, werden aus ihrem Quartier geholt und langsam an den neuen Standort gewöhnt. Stellen Sie den Kübel für ein bis zwei Wochen an einen halbschattigen Platz. Anschließend kann die Pflanze an einen vollsonnigen Platz gestellt werden.