So überwintern Sie den Ananassalbei richtig

Der Ananassalbei stammt aus dem mexikanischen Hochland und wird in Mitteleuropa als Küchenkraut kultiviert. Doch den Winter übersteht die Pflanze nur selten im Freien. Eine frostfreie Überwinterung ist empfehlenswert, um die aromatischen Blätter auch im nächsten Jahr nutzen zu können.

Ananassalbei im Winter
Der Ananassalbei ist sehr wärmeliebend

Im Freiland überwintern

Der Ananassalbei überlebt nur milde Wintermonate im Freien ohne Schaden. Schneiden Sie die Pflanzen im Herbst bodennah zurück. Bedecken Sie das Substrat rund um die Stängel dicht mit Stroh, Laub und Reisig. Mitte Mai können Sie die Überreste des Materials vom Boden entfernen, damit der neue Austrieb genügend Licht abbekommt.

Frostfreie Überwinterung

Besser ist ein warmes Winterquartier, indem Temperaturen zwischen fünf und 15 Grad Celsius herrschen. Da der Ananassalbei im Winter seine Blätter behält, ist auch dann auf eine ausreichende Bewässerung zu achten. Gießen Sie die Pflanze sparsam, damit sich keine Staunässe entwickelt. Außerdem sollten Sie den Kübel an einen hellen Standort stellen. Im Keller würde die Pflanze wegen Lichtmangel eingehen. Eine dunklere Überwinterung ist möglich, wenn Sie das Küchenkraut im Herbst stark zurückgeschnitten haben.

Nach dem Winter

Wenn die neue Wachstumsperiode beginnt, ist der optimale Zeitpunkt für das Umtopfen gekommen. Wählen Sie einen etwas größeren Topf mit einem Volumen von zehn Litern. Klopfen Sie den Wurzelballen vorsichtig auf eine glatte Oberfläche, damit sich alte Substratreste lösen. Entfernen Sie abgestorbene Wurzeln, bevor Sie die Pflanze in den frischen Topf setzen. Wenn Sie die Pflanze im Herbst nicht zurückgeschnitten haben, sollten Sie das jetzt nachholen.

Hier fühlt sich die Pflanze wohl:

  • warmer Platz
  • halbschattiger Standort
  • keine pralle Mittagssonne

Text: Christine Riel

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