Rundum glücklich – die Pflege der Akelei

Die Akelei gilt zurecht als anspruchslos und pflegeleicht. Doch unter gewissen Umständen wie beispielsweise bei einer Topfkultur, in Trockenzeiten und bei Krankheitsbefall kommen Sie nicht drumrum die Akelei zu pflegen, wenn Sie weiterhin Freude an ihr haben wollen.

Akelei Schädlinge
Die Akelei gilt als pflegeleicht Pflanze, die wenig anfällig für Schädlinge ist

Muss die Akelei gegossen werden?

Steht die Akelei im Topf sollte sie gegossen werden, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. Im Freiland hingegen braucht eine Akelei lediglich in der Phase des Anwachsens eine regelmäßige Wasserzufuhr. Auch in Trockenzeiten sollte diese Staude bewässert werden. Staunässe gilt es jedoch zu vermeiden. Zum Gießen ist Regenwasser am besten geeignet, da es kalkfrei ist.

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Brauchen diese Pflanzen Dünger?

Es ist nicht zwingend notwendig, die Akelei zu düngen. Wer beim Pflanzen Kompost in die Erde einarbeitet, braucht sich erst im nächsten Jahr um eine Düngung zu bemühen. Eine Akelei im Topf sollte in ihrer Vegetationszeit alle 2 Wochen leicht gedüngt werden. Ab Ende August wird das Düngen gestoppt.

Wie wird die Akelei geschnitten?

Auch ein Schnitt der Akelei ist keine Notwendigkeit. Wer jedoch nicht will, dass sich die Samenstände ausbilden und sich die Akelei über Selbstaussaat im ganzen Garten verbreitet, sollte die verblühten Blüten entfernen. Gewöhnlich bilden sich die Samen zwischen Juli und August aus.

Im Herbst oder alternativ im zeitigen Frühjahr kann ebenfalls ein Schnitt durchgeführt werden. Nach ihrer Vegetationsperiode wirken Akeleien gewöhnlich unansehnlich, da ihr Laub vergilbt und eintrocknet. Schneiden Sie die Pflanzen bis kurz über den Boden zurück! Da die Akelei giftig ist, ist es ratsam, beim Schneiden Gartenhandschuhe zu tragen.

Vertragen Akeleien eine Umpflanzaktion?

Das Umpflanzen oder Umtopfen sollte vor oder nach der Blütezeit erfolgen. Während der Blütezeit kann die Akelei durch solche Aktionen schnell Schaden nehmen. Sie ist voll damit beschäftigt zu blühen und ein Standortwechsel würde ihr zusätzlich Kräfte rauben.

Wie sieht es mit Krankheiten und Schädlingen aus?

Da Akeleien giftig sind, sind sie wenig attraktiv für den Großteil der Schädlinge. Vor allem Schnecken machen lieber einen großen Bogen um sie. Hingegen mögen die folgenden Schädlinge Akeleien:

  • Raupen des Frostspanners (fressen Blätter und Knospen auf)
  • Wollläuse (bilden weiße Gespinste)
  • Akelei-Gallmücke (frisst Knospen auf)

Die wenigsten Akeleien sind anfällig für Krankheiten. Lediglich schlechte Standortverhältnisse und dabei vor allem ein trockener Boden kann die Pflanzen schwächen und krankheitsanfällig machen. Dann kann Mehltau auftreten. Befallene Teile sollten Sie rasch abschneiden und entsorgen (nicht in den Kompost) !

Tipps & Tricks

In der Anwuchsphase der Akelei ist es wichtig, störendes Unkraut zu jäten. Ansonsten überwuchern die Unkräuter die jungen Akeleien. In der Folge ziehen diese den Kürzeren und gehen ein.

Text: Anika Gütt

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