So wächst die Akelei auch im Schatten

Die Akelei bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte. In manchen Fällen kann die pflegeleichte Staude sich aber sogar im Schatten gut ausbreiten. Hier erfahren Sie, wie Sie das Hahnenfußgewächs mit der aparten Blüte erfolgreich dort ansiedeln können.

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Die Berg-Akelei kommt auch mit wenig Sonnenlicht zurecht

In welchem Schatten wächst die Akelei?

Grundsätzlich bevorzugt die Akelei einen Standort mit wanderndem Schatten. Das bedeutet, dass die Staude an ihrem Standort ungern über den ganzen Tag komplett im Dunkeln steht. In diesem Fall müssten Sie mit einem geringeren Wachstum oder weniger Blüten rechnen. Falls der Platz jedoch nur einen Teil des Tages im Schatten steht und zu bestimmten Tageszeiten auch Sonne abbekommt, kommt die winterharte Pflanze damit durchaus zurecht. Auch hier bilden sich Blüten, mit denen die Akelei Insekten versorgt.

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Welche Akelei wächst besonders gut im Schatten?

Die Gemeine Akelei (Aquilegia vulgaris) und die Berg-Akelei (Aquilegia alpina) vertragen auch schattigere Standorte gut. Insbesondere die Gemeine Akelei ist als Wildblume durchaus in vielen Waldgebieten mit lichtem Schatten vorzufinden. Wenn der Boden an Ort und Stelle nicht zu feucht ist, wächst sie dort prächtig. Diese Eigenschaften können Sie sich natürlich auch zu Nutze machen, wenn Sie die Akelei an schattigen Stellen Ihres Gartens pflanzen wollen.

Blüht die Akelei auch im Schatten?

Auch an schattigeren Standorten können Blüten wachsen. Für eine volle Blütenpracht sollte die Akelei jedoch nährstoffreich sowie in durchlässigem Boden stehen und einige Zeit am Tag etwas Sonnenlicht abbekommen. Die Versorgung der Pflanze können Sie notfalls mit Zugabe des passenden Düngers sicherstellen. Oft finden sich auch an schattigen Standorten Stellen, die für einige Stunden Sonneneinstrahlung bereitstellen. Beobachten Sie den Standort doch einfach mal über den Verlauf eines Tages.

Tipp

Achtung Giftpflanze!

Die Akelei ist leicht giftig. Manche Pflanzenteile der Staude enthalten Magnoflorin und ein Glykosid, aus dem heraus sich zusammen mit anderen Stoffen Blausäure bilden kann. Auch wenn Sie die Akelei im Schatten pflanzen, wachsen diese Stoffe in der Pflanze heran. Das sollten Sie im Blick haben, bevor Sie die Akelei in Ihren Garten setzen.

Text: Ben Matthiesen
Artikelbild: crystaldream/Shutterstock