Zwetschgenbaum blüht nicht

Zwetschgenbaum blüht nicht? Praktische Tipps für Gärtner

Wenn der gut gedeihende Obstbaum keine Blüten ausbildet, können verschiedene Ursachen die Auslöser sein. Wir erklären, welche Schritte zur herrlichen Blütenpracht führen.

Steiltriebe vermeiden, Fruchttriebe fördern

Junge Zwetschgenbäume bilden oft Steiltriebe aus. Diese bilden ein prächtiges Blattwerk, aber Blüten bleiben aus. Sie haben die Möglichkeit, durch sanftes Spreizen den Baum zu unterstützen.

So geht´s:

  • Frühherbst: Steiltriebe entfernen
  • Seitentriebe nehmen einen Winkel von circa 45 Grad ein

Durch diese Methode verbleiben die Assimilate im Astbereich. Der Zwetschgenbaum beginnt, Blüten und Früchte auszubilden.

Veredelung als Ursache

Veredelungsstelle

Die Position der Veredelungsstelle spielt eine wichtige Rolle für das Ausbilden von Fruchtansätzen. Ist diese mit Erde bedeckt, so verhindert sie die Blütenbildung.

Faustregel:

Zwischen Erdboden und Veredelungsstelle müssen mindestens 10 Zentimeter Abstand sein.

Unterlage

Beim Veredeln kommen verschiedene Unterlagen zum Einsatz. Abhängig von der Baumsorte lassen sich einige Zwetschgenbäume zwischen 4 und 8 Jahren Zeit, bevor sie das erste Mal blühen.

  • sämlingsvermehrte Unterlagen: 6 bis 8 Jahre
  • schwache Unterlagen: 5 bis 6 Jahre

Zu viel Dünger

Während der ersten Jahre benötigen junge Zwetschgen keine Zugabe von Dünger. Am besten gelingt die Wurzelbildung im nährstoffarmen Boden. Das breite Wurzelnetz des Baumes ist ebenso breit, wie die Krone. Achten Sie aus diesem Grund auf eine freie Baumscheibe mit schützendem Grasmulch.

Ungünstige Nachbarn:

  • Rindenmulch
  • Blumenzwiebeln
  • Sträucher
  • Stauden

Notlösung: Fruchtgürtel

Sollten diese Maßnahmen keine Besserung hervorrufen, hat sich ein Fruchtgürtel bewährt. Befestigen Sie zu diesem Zweck im März einen Draht um den Baumstamm. Damit dieser nicht einwächst, eignet sich ein Streifen aus Gummi, Blech oder Schaumstoff zwischen Rinde und Draht.

Der Gürtel verbleibt bis zum Herbst am Zwetschgenbaum. Bis zu diesem Zeitpunkt bilden sich in der Regel zahlreiche Blütenknospen für die folgende Vegetationsperiode.

Hinweis:

Diese Methode kann den Baum langfristig schädigen. Folgen zeigen sich nach circa 15 bis 20 Jahren. Der Zwetschgenbaum ist aus dem Garten komplett zu entfernen.

Tipps & Tricks

Es gibt Zwetschgenbäume, die trotz üppiger Blüte keine Früchte hervorbringen. Ungeeignete Baumnachbarn sind die Ursache. Zwei verschiedene Zwetschgensorten nebeneinander gepflanzt, können Abhilfe schaffen.

FT

Beiträge aus dem Forum

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    GartenP.Tiefenlachen
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  3. Pilz am Kirschbaum

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  4. Bananenpflanzen

    Hallo,
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    Vielen Dank

    Liebe Grüße

  5. Avocadopflanze

    Hallo zusammen,

    bin neu hier und begrüße euch erstmal recht herzlich :).
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    2. In welche Erde sollte man die junge Avocadopflanze am besten pflanzen und in welcher Topf-Kombi? Meine vorherigen Versuche in Blumenerde (trotz mäßigem Gießens) haben leider alle immer mit starkem Schimmel auf der Erde geendet. [I]Genutzt habe ich einen normalen (dekorativen) Blumentopf und einen Untertopf mit Löchern unten, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. [/I]

    Danke schonmal - ich freue mich auf eure Erfahrungen ;)

  6. Schwangere Phalaenopsis

    [B]Hallo, an alle ein herrzliches Grüß Gott,[/B]

    i[I]ch bin seit heute neu hier in diesem Forum und falle fast mit der Tür ins Haus. [/I]

    Ich glaube ich kann sagen, daß ich mich mit Phalaenopsis sehr gut auskenne, bei mir stehen zwölf Stück zu Hause, natürlich hatte ich die nötige Hilfe der Bücher und Freunde, die ebenfalls Phalaenopsis haben. Im Internet sah ich zufällig ein Video, wie die Vermehrung, sprich Pollentausch vorsich ging. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt eine blühende Orchidee und müßte das sofort ausprobieren. Mangels zweiter Pflanze mußte ich die Blüten von der einen nehmen, also Zahnstocher raus und angefangen. Pollen von einer Blüte raus, natürlich mußte die andere Blüte auch ihren Pollen hergeben, Pollen wechsel dich.

    Nach ein paar Tagen fingen die beiden Blüten zu welken an, dann wieder ein paar Tage später bekamen die Stiele dicke Hälse und wurden länger und länger. Mittlerweile sind sie 10 cm lang und der umfang ca. 3 cm.
    Jetzt heißt es warten und zwar 8 Monate, in Worten, acht Monate.......Der Pollentausch war am 19. 11. 2017.

    Was dann kommt, wird wahrscheinlich ein Geduldsspiel, haben die beiden keimfähige Samen, oder wars der Mühe nicht wert. Die Mühe besteht darin, meine Küche in ein steriles Labor zu verwandeln, oder ich finde einen Züchter, der Fremdsamen mit aufzieht.

    Es könnte ja sein, daß jemand aus dem Forum sich mit der Aufzucht der Phalaenopsissamen auskennt. Das wäre ein Glücksfall für mich