Die Weide als Hochstamm

Hakuro Nishiki nennt sich das wunderschöne japanische Bäumchen, dass als Hochstamm garantiert die Blicke all Ihrer Gäste auf sich zieht. Die bunten grünen, rosafarbenen und weißen Blätter, die typischer Weise zu einer runden Krone geschnitten werden, schinden ordentlich Eindruck. Zudem bleibt die Zierweide in veredelter Form auch noch vergleichsweise klein. Somit eignet sich das Bäumchen als Hochstamm ideal für den Hausgarten. Achten Sie auf einen regelmäßigen Pflegeschnitt, werden Sie viel Freude mit der Weide als Hochstamm haben.

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Die Harlekinweide eignet sich hervorragend für die Zucht als Stämmchen

Merkmale der Harlekinweide als Hochstamm

  • wächst maximal bis zu 300 cm hoch
  • entsteht durch Veredlung
  • besitzt typischer Weise eine kugelförmige Krone

Hochstamm schneiden

Zeitpunkt

Im Frühjahr erfolgt der erste Formschnitt, der die Krone zum Neuaustrieb anregt. Aufgrund des rapiden Wachstums ist ein weitere Pflegeschnitt in den Sommermonaten notwendig. Diesen dürfen Sie bis spätestens Ende August vornehmen.

Anleitung

  1. Schneiden Sie die Zweige auf ein Drittel zurück.
  2. Entfernen Sie schwache, alte und quer wachsende Zweige.
  3. Entfernen Sie auch die Seitentriebe.
  4. Schneiden Sie nicht in die Veredlungsstelle.

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Verhältnis von Stamm und Krone beachten

Bei der Weide als Hochstamm muss stets die Balance zwischen Krone und Stämmchen bewahrt werden. Deshalb sollte der Laubwuchs nicht übermäßig ausfallen. Zum einen ist dies für eine ausreichende Nährstoffversorgung wichtig, zum anderen ist Ihre Weide dann weniger anfällig für starken Wind.

Standort

Am besten platzieren Sie Ihre Weide als Hochstamm an einem sonnigen Standort. Aufgrund der geringen Wuchshöhe eignet sich das veredelte Bäumchen bestens für Terrassen und Balkone. Aber auch im Freiland kann eine Weide als Hochstamm einen Hingucker in Ihrem Garten darstellen. Allerdings empfiehlt sich die Pflanzung als Solitär noch mehr, da sich die Wurzeln des Laubbaums so ungehindert ausbreiten können und andere Gewächse ihm nicht die notwendigen Nährstoffe rauben. Wirkt die Weide als alleinige Pflanzung zu kahl, sorgen Unterpflanzungen mit bunt blühenden Blumen für gewünschte Bereicherung.

Text: Sara Müller
Artikelbild: Jacquie Klose/Shutterstock

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