Weshalb Sie Wasserpflanzen in Körbe pflanzen sollten

Hobbygärtner fragen sich oft, ob sie ihre Wasserpflanzen in Körbe pflanzen und auf diese Weise in den Teich setzen sollten. Die Antwort lautet: Ja, das ist sinnvoll. Warum und weshalb verrät Ihnen dieser Ratgeber!

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Körbe erleichtern die Teichreinigung

Gute Gründe für das Einpflanzen von Wasserpflanzen in Körbe

Es ist aus mehreren Gründen gut und hilfreich, Wasserpflanzen in Körbe einzupflanzen:

  • Wasserpflanzen mit starkem Ausbreitungsdrang Einhalt gebieten
  • sich selbst die Teichreinigung einfacher und komfortabler gestalten
  • empfindliche Wurzeln der Wasserpflanzen vor dem Zugriff der Fische schützen

Starker Ausbreitung vorbeugen

Gerade für Wasserpflanzen, die einen starken Ausbreitungsdrang haben (etwa Schilf, Breitblättriger Rohrkolben, Rohrglanzgras), ist die Pflanzung in einen Korb ratsam.

Pflanzen Sie derartige Sorten direkt in den Teich, so kann es passieren, dass sie die Wasseroase schon nach wenigen Jahren zuwuchern. Mit Körben lässt sich dies vermeiden.

Teichreinigung erleichtern

Hin und wieder gilt es Ihren Gartenteich natürlich auch zu reinigen (oder zu flicken). Dabei ist es von großem Vorteil, wenn Sie nur die Körbe herausnehmen müssen. Zum einen geht es bedeutend schneller, lediglich nach den Körben zu greifen; zum anderen ist diese Vorgehensweise deutlich schonender für die Wasserpflanzen, da sie in ihrem „Gehäuse“ geschützt sind und nicht beschädigt werden können.

Wurzeln vor Fischen schützen

Apropos geschützt: Auch im Teich profitieren Wasserpflanzen sehr davon, in Körben zu wohnen. Darin sind ihre Wurzeln nämlich wesentlich sicherer vor den Fischen in der Wasseroase – wenngleich die Tiere auch dazu neigen, in den Körben zu wühlen.

Tipps zum Einpflanzen von Wasserpflanzen in Körbe

Die wichtigsten Tipps zum Einpflanzen von Wasserpflanzen in Körbe im Überblick:

  • Verwenden Sie stabile Kunststoffkörbe, die etwas größer sind als die Wurzelballen der Wasserpflanzen.
  • Befüllen Sie die Körbe rundherum mit Teicherde. Diese ist nährstoffärmer als normale Pflanzenerde. So beugen Sie Algenwachstum vor.
  • Alternativ oder ergänzend zur Teicherde können Sie auch kalkfreien Kies oder gebrochenes Tongranulat nutzen (ebenfalls zur Vermeidung von Algen). Orientieren Sie sich bei der Zusammenstellung des Substrats immer daran, was die jeweiligen Pflanzen brauchen.
  • Haben Sie einen Koi-Teich, sollten Sie auf die Grundschicht (Erde, Kies, Tongranulat) groben Kies legen. Durch die Abdeckung verhindern Sie, dass die Fische die Wurzeln aus den Körben herauswühlen.
Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: GryT/Shutterstock

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