Wann ist der Buchsbaum tot?

Unter der Last von Buchsbaumzünsler, Buxus-Triebsterben und Pflegefehlern kann ein Buchsbaum seinen Lebensmut verlieren. Das immergrüne Gehölz wirft sein Laub ab und trocknet ein. Dieses Dilemma bedeutet nicht zwangsläufig das florale Todesurteil. Lesen Sie hier, wie Sie einen abgestorbenen Buchsbaum zweifelsfrei erkennen.

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Es ist nicht immer leicht zu erkennen, ob der Buchsbaum tot oder noch zu retten ist
Auf einen Blick
Wann ist der Buchsbaum tot?
Der Buchsbaum ist tot, wenn alle Pflanzenteile braun verfärbt und vertrocknet sind. Unter der Rinde abgebrochener Zweige kommt braun-vertrocknetes Gewebe zum Vorschein. Am ausgegrabenen Buchsbaum sind alle Wurzeln vertrocknet oder verfault. Ein Buchsbaum kann unter Umständen durch einen Verjüngungsschnitt gerettet werden. Dafür werden die vertrockneten Triebe zurückgeschnitten.

Wann ist der Buchsbaum tot?

Ein Buchsbaum ist tot, wenn alle Pflanzenteile braun verfärbt und vertrocknet sind. Greifen Sie mit beiden Händen ins Gehölz, fühlt sich das Laub holzig-trocken an und zerbröselt zwischen den Fingern. Drücken Sie die Zweige auseinander, sind keine grünen Blätter mehr zu entdecken. Dieser Vitalitätstest erbringt den eindeutigen Beweis, dass Ihr Buchsbaum eingegangen ist:

  • Triebe lassen sich nicht biegen, sondern brechen durch.
  • Unter der Rinde abgebrochener Zweige kommt braun-vertrocknetes Gewebe zum Vorschein.
  • Am ausgegrabenen Buchsbaum sind alle Wurzeln vertrocknet oder verfault.

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Tipp

Verjüngungsschnitt kann scheintoten Buchsbaum retten

Bevor Sie Ihren Buchsbaum für tot erklären, drehen Sie mit einem etappenweisen Verjüngungsschnitt die Zeit zurück. Bester Zeitpunkt ist im Februar. In der ersten Etappe schneiden Sie die Hälfte aller vertrockneten Triebe um zwei Drittel zurück. Im nächsten Jahr widmet sich der radikale Rückschnitt der anderen Buchsbaumhälfte. Begleitet wird die Rettungsaktion durch regelmäßiges Düngen und bedarfsgerechtes Gießen.

Text: Paula Jansen
Artikelbild: Natalia van D/Shutterstock