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Junge Walnussbäume müssen regelmäßig gegossen werden

Praktische Tipps zur Pflege des Walnussbaums

Was die Pflege betrifft, ist der Walnussbaum relativ anspruchslos. Ein paar Punkte sollten Sie dennoch beachten, um sicherzustellen, dass es Ihrem Baum an nichts fehlt. In diesem Beitrag geben wir Ihnen praktische Tipps dazu!

Walnussbaum gießen und düngen

Steht die Walnuss am richtigen Standort, beschränkt sich die Pflege auf wenige Maßnahmen. Regelmäßiges Gießen und Düngen sind dennoch erforderlich, wenn auch in überschaubarem Rahmen.

Gießen

Im ersten Standjahr wächst der Walnussbaum kaum in die Höhe, dafür breiten sich jedoch die Wurzeln aus. Um diese Aufgabe bravourös meistern zu können, braucht der Baum vor allem Wasser. Achten Sie darauf, dass die Erde nie völlig austrocknet. Zu Staunässe darf es aber ebenso wenig kommen.

Generell sollten Sie Ihren Walnussbaum in den ersten zwei bis drei Standjahren durchaus großzügiger gießen. Nach dieser Anfangszeit reichen die natürlichen Regenfälle gemeinhin aus. Nur in sehr trockenen Perioden müssen Sie zusätzlich wässern.

Sie können oder wollen Ihren Walnussbaum nicht ständig gießen? Dann probieren Sie es mit folgenden Tipps:

  • Bringen Sie rund um den Baumstamm eine dicke Mulchschicht auf (aus Rasenschnitt).
  • Breiten Sie eine Matte aus Stroh oder Kokosfasern auf der Erde aus (entweder allein oder zusammen mit der Mulchschicht).
  • Operieren Sie mit einer luftdichten Baumschutzscheibe.

Übrigens: Zum Gießen können Sie normales Leitungswasser verwenden. Nur wenn Sie in einer Gegend mit sehr hartem Wasser wohnen, sollten Sie auf gesammeltes Regenwasser zurückgreifen. Ansonsten droht die Walnuss trotz Kalkverträglichkeit einzugehen.

Düngen

Bei passendem Standort und Substrat genügt es, die Walnuss einmal jährlich zu düngen – und zwar nach dem Abfallen der Früchte. Nutzen Sie Kompost. Bedecken Sie das Substat weitreichend mit dem natürlichen Dünger. Letztlich sollte der gesamte Durchmesser der Baumkrone erreicht sein.

Hinweis: Wir raten Ihnen, den Kompost in den Boden einzuarbeiten. Dies beschleunigt nämlich die Nährstoffaufnahme und fördert damit das Wachstum. Noch zwei weitere Vorteile hat diese Methode: Zum einen lockern Sie so den Boden auf und zum anderen ermöglichen Sie dadurch ein effizienteres Wässern.

Wichtig: Zeigt Ihr Baum Mangelerscheinungen, gedeiht also kaum und/oder welkt, ist es sinnvoll, das Substrat untersuchen zu lassen, um die Düngung dann gezielt anpassen zu können.

Standort der Walnuss frei halten

In den ersten drei Jahren sollten Sie den Bereich um den Walnussbaum frei halten, denn: Jungbäume sind noch sehr empfindlich und reagieren sensibel auf Konkurrenz – auch auf Unkräuter.

Optionen:

  • häufiges Jäten
  • dichte Baumschutzscheibe anbringen

Später sorgt das abfallende Laub der Walnuss selbst dafür, dass unter ihr kaum anderes gedeihen kann. Die Blätter sind stark gerbstoffhaltig.

Hinweis: Schneiden sollten Sie den Walnussbaum nur, wenn es wirklich nötig ist – und zum richtigen Zeitpunkt (Spätsommer)!

Text: Gartenjournal.net Artikelbild: Helissa Grundemann/Shutterstock

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