Walderdbeeren pflanzen

Walderdbeeren pflanzen – so machen Sie es richtig

Walderdbeeren sind im Gegensatz zu Kulturerdbeeren hart im Nehmen. Von dieser Eigenschaft profitieren Hobbygärtner, wenn der Garten keine Idealbedingungen für empfindliche Erdbeersorten bietet. Alle wichtigen Fragen zum korrekten Pflanzen von Walderdbeeren werden hier beantwortet.

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Welcher Standort kommt für Walderdbeeren infrage?

Begegnen Ihnen auf Wanderungen die einheimischen Walderdbeeren, gedeihen sie entlang sonniger Waldränder, auf hellen Lichtungen und sogar unter dem Schutz hoher Laubbäume. Bieten Sie daher den Pflanzen auch im Garten einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Je näher die Bodenbeschaffenheit an den lockeren, humosen Waldboden heranreicht, desto emsiger werden die immertragenden Erdbeeren Wurzeln schlagen.

Welche Pflanzzeit ist empfehlenswert?

Die Monate Juli und August gelten als die optimale Pflanzperiode. Sollten Sie diesen Termin versäumen, kommen als Alternative März und April in Betracht. Dank der robusten Konstitution von Walderdbeeren, werden sie auch an einem späteren Zeitpunkt im Frühsommer noch bestens anwachsen.

Wie verläuft die Pflanzung im Detail?

Bereits einige Wochen vor dem Pflanztermin wird das Erdreich vorbereitet, damit es sich setzen kann. Die Zugabe von reifem Kompost, verrottetem Pferdemist oder handelsüblichem Humus komplettiert den Nährstoffgehalt im Boden. Eine Dosierung von 5 Litern je Quadratmeter gilt als angemessen. Nach einer mindestens zweiwöchigen Wartezeit geht es so weiter:

  • die Wurzelballen der vorgezogenen oder fertig gekauften Jungpflanzen für 30 Minuten in Wasser stellen
  • derweil die Scholle nochmals jäten, ohne tiefgründig zu graben
  • die ausgetopften Pflanzen einsetzen in Gruben mit dem doppelten Volumen des Wurzelballens
  • so tief einsetzen, dass die Herzknospe frei bleibt und gießen
  • einen Pflanzabstand berücksichtigen von 20-25 Zentimeter

Im Pflanzgefäß auf dem Balkon zunächst mit Kieselsteinen eine Drainage anlegen über dem Wasserablauf. In der Folge mit Kompost angereichertes Substrat einfüllen und ruhen lassen. Die jungen Walderdbeeren pflanzen, gießen und mit Blähton oder Perlite mulchen.

Wann ist Erntezeit?

Einer der herausragenden Vorteile von Walderdbeeren basiert auf einer immerwährenden Ernte den ganzen Sommer hindurch. Die Früchte sind zwar deutlich kleiner, als die mächtigen Kulturerdbeeren. Das macht die Wild-Art hingegen wett mit einem einzigartigen Aroma. Ernten Sie stets durchgefärbte Erdbeeren, ohne einen hellgrünen Kragen. Die reifen Früchte werden so gepflückt, dass ein Teil des Fruchtstiels sowie die grünen Kelchblätter daran verbleiben.

Tipps & Tricks

Walderdbeeren entwickeln kräftige Ableger, die sich hervorragend eignen für die Vermehrung. Im Spätsommer einen Tontopf mit Substrat neben einer vitalen Mutterpflanze ins Erdreich setzen und einen geeigneten Ausläufer so darüber legen, dass er dort Wurzeln schlägt. Ist der Topf durchwurzelt, wird die Jungpflanze von der Mutter abgeschnitten und am neuen Standort eingepflanzt.

Beiträge aus dem Forum

  1. Regen

    Die Pegel der Flüsse steigen wieder , aber wann werden die Folgen der Trockenheit des letzten Jahres überstanden sein ?

  2. Gewissen

    Guten Abend ,liebe Forianer ! Mich treibt das schlechte Gewissen an den Computer . Nochmals zum Thema Nacktschnecken , welchen Namens auch immer . Für diese Geschöpfe habe ich nichts übrig , die fressen immer genau das , was sie eben nicht sollen . Trotzdem möchte ich hier darum bitten , diese Tiere sachgerecht aus dem Garten zu entsorgen . Ich sammle immer einen Eimer und kippe sie im Wald aus . Eigentlich ist es doch unhumanistisch , alle Arten von Tötung zu nutzen . Schönen Abend noch wünscht euch Andreas

  3. Affenbrotbaum

    Guten Abend , vielleicht erinnert sich mancher , daß ich Ende Oktober hier in das Forum kam , um Rat für meinen Affenbrotbaum , wahrscheinlich aber Pfennigbaum , zu suchen . Ich danke allen Forianern für die Mithilfe . Er wächst und wächst und wächst...……..

  4. Zwille oder Katapult... die letzte große Frage der Forianer

    Stachelbär: Also ich sammle die Wegschnecken ein. Entweder abends, nach dem es eine Weile dunkel ist, mit Stirnlampe, großer Pinzette und Zwille , um sie zum Nachbarn zu schießen :) oder kurz nach Sonnenaufgang... Nein ;) mit Spüliwasser gefülltem Eimerchen :)

  5. Clivia

    Habe mich seit langem mal wieder meiner Clivia zugewandt . Hatte zufällig gelesen , daß diese nicht trocken , sondern feucht gehalten werden soll . Auch Dünger kann sie schon vertragen . Abends bekommt sie noch zusätzlich eine Lichtbehandlung .

  6. Tompinambur

    Liebe Forianer , habe eben Namen dieser Pflanze gegoogelt . Das wäre dann eine Sonnenblume , deren Wurzel man essen kann . Obendrein wird Schnaps aus ihr gemacht . Kann da jemand seine Erfahrung schreiben ?