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Wacholder ist eine schöne Bereicherung für den Garten

Wo fühlt sich der Wacholder im Garten wohl?

Der Wacholder überzeugt durch Variabilität, denn er bereichert Gärten in Form von Sichtschutzhecken oder Bodendeckern. Selbst im Kübel fühlt sich die anpassungsfähige Pflanze wohl. Doch an den Standort stellen die verschiedenen Sorten besondere Ansprüche.

Verwendung

Wacholder sorgt für Struktur und Abwechslung im Garten. Die immergrünen Gewächse überzeugen mit ihren speziellen Wuchsformen und ziehen das ganze Jahr über die Blicke auf sich. Sorten mit einem geringen Zuwachs eignen sich ideal zur Bepflanzung kleinerer Hausgärten oder als Akzentuierung in Vorgärten. Juniperus-Arten können als Bodendecker oder Solitärgehölz gepflanzt werden. Sie wachsen in Gruppenpflanzungen zu dichten Hecken zusammen und liefern einen optimalen Sichtschutz. Kleinere Arten können in Kübel und Pflanztröge gesetzt werden.

Wacholder ist wertvoll im Garten:

  • pflegeleicht und dekorativ
  • im Alter sind Wacholder Selbstläufer
  • Blüten sind im Frühjahr eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen

Standort und Boden

Wacholder erweist sich als anpassungsfähig, denn er kommt mit verschiedenen Klimaregionen zurecht. Alle Juniperus-Arten bevorzugen einen sonnigen Standort. Unter halbschattigen Bedingungen gedeihen die Pflanzen nicht dauerhaft. Sie neigen nach einigen Jahren zum Verkahlen. Wacholder wächst optimal unter trockenen Bedingungen. Staunässe vertragen die Wurzeln nicht.

Bodenverhältnisse:

  • lockere Struktur mit guter Durchlässigkeit
  • hoher Sandanteil
  • darf kalkhaltig sein

Sorten

Als Bodendecker eignen sich kriechende Wacholder. Es gibt Sorten, deren Laub gelb, silbrig oder blau schimmert. Die grünnadeligen Sorten bereichern den Garten mit frischen Farben. Kriechwacholder wächst langsam und kommt besonders gut an sonnigen Plätzen zur Geltung. Sein teppichartiger Wuchs macht das Gehölz zur perfekten Pflanze für die Einfassung von Beeten.

Strauch-Wacholder wie Juniperus virginiana ‘Hetzii’ oder Juniperus media ‘Pfitzeriana’ haben einen höheren Zuwachs pro Jahr. Sie eignen sich für Sichtschutzhecken und vertragen auch spezielle Formschnitte. Sie können in Kübel gesetzt und auf sonnigen Balkonen oder Terrassen gezogen werden.

Juniperus communis ist eine heimische Art, die als Ziergehölz weit verbreitet ist. Sie dient nicht nur zu dekorativen Zwecken, sondern liefert mit ihren beerenartigen Früchten eine geschmackliche Bereicherung in der Winterküche. In Heidegärten kommen Juniperus scopulorum ‘Skyrocket’ und Juniperus communis ‘Hibernica’ gut zur Geltung. Sie entwickeln einen schlanken Wuchs und fügen sich in Kulissen mit Findlingen ein.

Text: Christine Riel Artikelbild: Janno Loide/Shutterstock

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