Einfach oder zeitraubend – die Pflege der Verbene

Die Verbene gehört zu den unkomplizierten Pflanzen. Das gilt sowohl für ihr Dasein im Topf oder Pflanzkasten auf dem Balkon als auch im Beet im Garten. Dennoch sollte ihr eine Portion an Pflege zukommen, um sich lange an ihr erfreuen zu können.

Verbene Pflege

Kommt die Verbene mit Trockenheit zurecht?

Die Verbene benötigt viel Wasser, kommt aber nicht mit Staunässe zurecht. Wächst sie auf dem Balkon, muss sie regelmäßig gegossen werden. Die Erde sollte nie vollständig austrocknen. Damit sie nicht vor Nässe trieft, ist eine gut durchlässige Erde sowie ein Abfluss aus dem Topf erforderlich.

Im Idealfall wird die Erde für die Verbene mäßig feucht gehalten. Wächst sie im Beet kann der Boden vorsorgehalber mit einer Mulchschicht beispielsweise aus Rinde, Kompost oder Rasenschnitt versehen werden.

Brauchen Verbenen eine regelmäßige Düngung?

Neben durstig sind Verbenen äußerst hungrige Gesellen. Ihnen sollten in regelmäßigen Abständen Nährstoffe zugeführt werden. Auf dem Balkon sollte sie in ihrer Vegetationszeit ab April einmal pro Woche mit Dünger wie Guanodünger versorgt werden. Eine lange Blühperiode ist die Folge.

Im Freiland genügt es, die Verbene einmal im Monat mit Flüssigdünger zu versorgen. Weiterhin ist es ratsam, vor der Aussaat bzw. dem Pflanzen den Boden nährstoffmäßig auf Vordermann zu bringen. Dies kann beispielsweise in Form von Kompost oder Stallmist geschehen.

Wie kann die Verbene vermehrt werden?

Die Verbene können Sie über ihre Samen leicht vermehren . Säen Sie sie im März Zuhause aus oder im April im Freiland. Die Samen werden leicht mit Erde bedeckt. Nach circa drei Wochen sind die ersten Keimlinge zu sehen.

Oftmals vermehren sich Verbenen in Eigenregie über Selbstaussaat. Ihre ausgebildeten Samen sind Kaltkeimer. Wenn sie im Herbst herabfallen, keimen sie nicht. Erst im Frühjahr, nachdem sie eine Kälteperiode erlebt haben, werden sie zum Keimen angeregt.

Welche weiteren Pflegemaßnahmen gibt es?

Folgende weitere Pflegemaßnahmen sollten Sie ergreifen:

  • verwelkte Blüten regelmäßig abschneiden (Blütenneubildung anregen)
  • ggf. Schnecken ablesen
  • ggf. die Pflanze von Blattläusen befreien
  • zur Stärkung vor Mehltau mit Jauche düngen und/oder einem Sud aus Wermut oder Meerrettich besprühen

Tipps & Tricks

Für ein buschiges Wachstum sollten Sie Jungpflanzen ab einer Höhe von 10 cm entspitzen.

KKF

Text: Anika Gütt

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