Wie kann ich verhindern, dass Unkraut zu den Nachbarn wächst?

In Ihrem eigenen Garten dürfen Sie Wildkräuter so wachsen lassen, wie Sie es möchten. Allerdings sind Ihre Nachbarn vielleicht wenig begeistert, wächst rüber, was bei Ihnen gern gesehen ist. Legen Sie selbst Wert auf ein gepflegtes Grundstück, können Sie mit unseren Tipps das zu Ihnen hinüber wachsende Unkraut der Anrainer fernhalten.

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Unkraut kennt keine Grenzen

Dürfen Wildkräuter ins Nachbargrundstück wachsen?

Sie sind zwar nicht verpflichtet, Beikräuter zu entfernen und auch den Flug von Wildkräutersamen, muss Ihr Nachbar dulden. Nichtsdestotrotz dürfen die Pflanzen nicht unkontrolliert aufs Anrainergrundstück hinüber wuchern. Durch den Zaun sollten Sie Wildpflanzen ebenfalls nicht sprießen lassen, zumal dieser durch den Wildwuchs in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

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Wirkungsvolle Maßnahme: Eine Rhizomsperre

Rhizomsperren erhalten Sie im Gartenfachhandel am laufenden Meter in unterschiedlichen Stärken. In der Regel genügt eine Wurzelsperre mit einer Dicke von 2 Millimetern, die auch stark wuchernde Wurzelunkräuter im Zaum halten kann.

Wie wird die Sperre eingegraben?

Zaun verblenden

Damit das Unkraut nicht mehr durch die Abzäunung wächst, können Sie diese mit einer Zaunblende versehen. Je nach Ausführung lassen sich Schattiernetze mit Netzbindern, Ösen oder Folienschrauben einfach und stabil anbringen.

Kombinieren Sie die Rhizomsperre mit dem Schattiernetz, kann das Unkraut kaum noch zum Nachbarn rüber oder vom Nachbargrundstück zu Ihnen hinein wachsen. Allerdings empfiehlt es sich, diese Maßnahme mit der Nachbarschaft abzustimmen, da je nach Höhe des Netzes ein nicht immer erwünschter Schattenwurf erfolgen kann.

Tipps

Eine dicke Mulchschicht entlang des Gartenzauns verhindert ebenfalls, dass Unkraut durch den Zaun wächst. Geeignet sind natürliche Materialien wie Rindenmulch oder Grasschnitt. In den gemulchten Bereichen können auch keine Unkrautsamen mehr aufgehen, da diese wie alle Pflanzen Licht für die Keimung benötigen.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Anna Hoychuk/Shutterstock

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