Die Ulmenblüte- eine unscheinbare Schönheit

Im Gegensatz zu anderen Laubbäumen, die mit einer betörenden Blütenpracht auf sich aufmerksam machen, wirkt die Blüte der Ulme eher dezent. Zarte Büschel schmücken im Frühjahr ihre Äste. Erfahren Sie hier mehr zur Blütezeit und den unterschiedlichen Erscheinungsformen der Blüte bei den verschiedenen Ulmen Arten.

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Die Blüte der Ulme ist eher unscheinbar

Merkmale der Ulmen Blüte

Die ersten Blüten der Ulme zeigen sich bei den meisten immergrünen Arten bereits im Frühjahr noch ehe sich die Blätter ausgebildet haben. Schon im Vorsommer sind sie vollständig ausgebildet. Ihre Form erinnert an eine Glocke. Der Laubbaum bildet kleine Büschel, die sich aus mehreren einzelnen Blüten zusammen setzen. Die Farbe der Ulmen Blüte ist eher dezent und unscheinbar. Oft ist sie braunviolett, wobei die Farbe von Art zu Art variieren kann. Zudem sind die Blüten der Ulme sehr klein. Sie erreichen etwa eine Größe von 3-6 mm.
Ulmen blühen alle zwei Jahre. Erst ab einem Alter von 30-40 Jahren werden sie mannbar, also geschlechtsreif. Ulmen Blüten sind zwittrig. Das bedeutet, der Baum besitzt sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind.
In der Regel gelten diese Merkmale für sämtliche Ulmen Arten. In der folgenden Übersicht erkennen Sie jedoch so manche Differenzen, die sich im Detail unterscheiden. Der auffälligste Unterschied zwischen den in Europa beheimateten Ulmen Arten ist die Länge des Blütenstiels:

  • Bergulme: kurz
  • Flatterulme: lang
  • Feldulme: kein Stiel vorhanden

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Eigenschaften der Blüte der in Europa beheimateten Ulmen Arten

Die Blüte der Feldulme

  • 3-7 Staubblätter
  • Weiße Narben
  • Häufig männlich
  • Bestäubung durch den Wind
  • gestielt
  • Blütezeit von März bis April

Die Blüte der Flatterulme

  • Blütezeit von Februar bis April
  • grüne oder violette Farbe
  • Blüte öffnet sich noch vor dem Austrieb

Die Blüte der Bergulme

  • Blütezeit von März bis April
  • ungestielt
  • erscheinen an blattfreien Kurztrieben
  • knäuelartige, trugdoldige Form
  • zwittrig
Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Tatyana Mi/Shutterstock

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