Das Tränende Herz optimal pflegen

Das Tränende Herz (Dicentra spectabilis) ist eine dichte Gruppen bildende Staude mit hellgrünen fiedrigen Blättern. Im April und Mai entwickeln sich hohe, recht fleischige Stängel, die sich unter der Last der wie an einer Perlenkette aufgereihten herzförmigen Blüten - die der Pflanze ihren Namen gaben - biegen. Die rosafarbenen Blüten mit der weißen, hängenden "Träne" sind ein Symbol vergeblicher Liebe und gedeihen am besten im lichten Halbschatten. Die Pflanze ist in ihrer Pflege nicht besonders intensiv.

Tränendes Herz gießen
Das Tränende Herz ist recht pflegeleicht
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Wann und wie oft muss das Tränende Herz gegossen werden?

Insbesondere während der Blütezeit sollte die Staude möglichst nicht austrocknen. Kurzzeitige Trockenheit wird zwar meist problemlos vertragen, allerdings bildet das Tränende Herz in dieser Zeit keine Blüten aus. Gießen Sie bei Trockenheit mäßig, dafür jedoch häufiger. Staunässe ist nämlich ebenso wie Trockenheit tunlichst zu vermeiden.

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Wann und womit wird das Tränende Herz gedüngt?

Als typische Waldbewohnerin ist das Tränende Herz recht anspruchslos und begnügt sich mit organischem Dünger (z. B. reifem Kompost), den Sie sowohl im Frühjahr als auch im späten Herbst dem Boden beifügen.

Zu welchem Zeitpunkt sollte das Tränende Herz geschnitten werden?

Abgeblühte Triebe sollten regelmäßig entfernt werden, um so die Ausbildung neuer Blüten zu fördern. Weitere Schnittmaßnahmen sind nicht notwendig, da die Staude sich nach der Blütezeit komplett in ihre Rhizome zurückzieht.

Durch welche Schädlinge oder Krankheiten wird das Tränende Herz besonders bedroht?

Das Tränende Herz ist recht robust und wird nur selten durch Krankheiten befallen. Allerdings ist insbesondere der Austrieb im Frühjahr sehr anfällig für Schneckenfraß, während sich Wühlmäuse vor allem an den Wurzeln gütlich tun.

Das Tränende Herz hat gelbe Blätter, was tun?

Die gelben Blätter weisen beim Tränenden Herz in den meisten Fällen nicht auf einen Befall mit Schädlingen oder eine Krankheit hin, sie sind, ganz im Gegensatz, nach der Blütezeit sogar ganz normal. Nach der Blüte verfärben sich die Blätter gelb und werden schließlich eingezogen.

Ist das Tränende Herz winterhart?

Zwar ist das Tränende Herz sehr empfindlich gegenüber Frost, kann aber dennoch unbesorgt im Freien überwintern. Da sich die Pflanze bereits im Hochsommer in ihre unterirdischen Teile zurückzieht, ist ein besonderer Schutz in der Regel nicht notwendig – lediglich bei in Töpfen kultivierten Exemplaren. Im Frühjahr sollten die zarten Austriebe bei Frostgefahr abgedeckt werden, damit sie nicht erfrieren.

Tipps

Vorsicht beim Gießen: Die recht fleischigen Stängel sind leider sehr brüchig und brechen daher bei Berührung schnell ab.

Text: Ines Jachomowski

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