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Kleine Thujen brauchen ab und an etwas Wasser

Thuja richtig wässern – Darauf sollten Sie achten

Der Lebensbaum oder auch Thuja gehört zu den beliebtesten Gehölzen im Garten. Vor allem der Abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis) wird gerne als robuste und pflegeleichte Heckenpflanze verwendet. Zwar sind ältere und an ihrem Standort etablierte Thuja relativ tolerant gegenüber Trockenheit, jedoch sollten vor allem junge und frisch gepflanzte Exemplare regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgt werden.

Frisch gepflanzte Thuja feucht halten

Wenn frisch gepflanzte Thuja absterben oder plötzlich braune Blätter bekommen, ist häufig Trockenheit die Ursache. In den ersten beiden Wochen nach der Pflanzung sollten Sie die jungen Lebensbäume etwa jeden zweiten Tag so wässern, dass der Boden feucht ist – aber keinesfalls nass! Zu viel Feuchtigkeit führt zu Staunässe, was die Gehölze auch nicht vertragen. In der dritten und vierten Woche nach der Pflanzung wässern Sie etwa jeden dritten oder vierten Tag, danach nur noch ein Mal pro Woche. Ausnahme: Die Witterung ist sehr heiß und trocken, dann müssen Sie zwei Mal in der Woche zur Gießkanne greifen. Nach etwa sechs Monaten sind die Bäume angewachsen und brauchen, abgesehen von sehr trockenen Phasen, keine zusätzlichen Wassergaben mehr.

Thuja in feuchten Boden pflanzen

Pflanzen Sie Ihre Thuja bestenfalls in leicht feuchtem, aber nicht nassem Boden: Sowohl Trockenheit als auch dauerhafte Nässe führen zum Absterben der Pflanzen. Um den Feuchtigkeitsverlust so gering wie möglich zu halten, sollten Sie zudem an windigen Standorten – schließlich wird Thuja gern als Windschutz verwendet – für die ersten Wochen einen zusätzlichen Windschutz installieren. Dieser sorgt außerdem für eine höhere Standfestigkeit der Bäume bis sie vollständig angewachsen sind.

Tipps für das richtige Gießen von Thuja

Die folgenden Tipps helfen, damit Ihre Thuja-Anpflanzungen gesund und ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt bleiben:

  • Gießen Sie die Pflanzen möglichst in den frühen Morgenstunden.
  • Das Wässern zur Mittagszeit sollte vermieden werden.
  • Gründe sind der so genannte Brennglaseffekt sowie das verstärkte Verdunsten.
  • Auch abendliches Gießen ist suboptimal, dies fördert Schimmelbefall.
  • Gießen Sie die Thuja nicht mit kaltem Wasser.
  • Optimal ist in Tonnen gesammeltes Regenwasser.
  • Begießen Sie nur die Erde, niemals die Blätter: Dies fördert Pilzkrankheiten.

Tipps

Für die automatische Bewässerung eignen sich Perl- oder Tropfschläuche.

Text: Ines Jachomowski Artikelbild: charmphoto/Shutterstock

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