Sumpfpflanzen im Zimmer halten – praktische Tipps

An und für sich sind Sumpfpflanzen prädestiniert für ein Leben im/am Gartenteich beziehungsweise in/an natürlichen Gewässern. Allerdings gibt es zum Teil auch die Möglichkeit, solche Pflanzen frei im Zimmer zu halten. Was Sie dabei unbedingt beachten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag!

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Papyrus wird häufig als Zimmerpflanze gehalten

Worauf es bei der Haltung von Sumpfpflanzen im Zimmer zu achten gilt

Es liegt in der Natur der Sache, dass Sumpfpflanzen Feuchtigkeit brauchen, um zu leben und prächtig zu gedeihen. Sowohl der Boden als auch die Umgebungsluft müssen feucht sein. Während es überhaupt kein Problem darstellt, den Boden konstant feucht zu halten, ist der zweite Aspekt – die feuchte Luft – schon etwas schwieriger zu bewerkstelligen.

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Nichts zu suchen haben Sumpfpflanzen im Wohnzimmer, Flur oder Büro – in diesen Räumen herrscht normalerweise eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit. Und gerade beim Heizen in kühleren Jahreszeiten dominiert Trockenheit. Platzieren Sie Sumpfpflanzen fürs Zimmer also lieber nicht in diesen Räumlichkeiten.

Wesentlich besser sind das Badezimmer und die Küche geeignet. Durch die darin üblichen Tätigkeiten (Duschen/Baden, Kochen) ist eine hohe Luftfeuchtigkeit gegeben. In diesen Gefilden können sich Wasserpflanzen wohl fühlen.

Übrigens bevorzugen die meisten Sumpfpflanzen im Zimmer einen hellen Standort. Es ist also sinnvoll, sie in Fensternähe zu positionieren. Ansonsten müssten Sie eventuell mit künstlichem Pflanzenlicht nachhelfen.

Hinweis: Können Sie die erforderliche Luftfeuchtigkeit nicht gewährleisten, haben Sie noch die Möglichkeit, die Sumpfpflanzen in ein Terrarium einzubetten.

Sumpfpflanzen im Zimmer – Empfehlungen zur richtigen Pflege

Sumpfpflanzen mögen es, regelmäßig mit lauwarmem und möglichst kalkarmem Wasser besprüht zu werden – auf diese Weise beugen Sie Trockenheit vor und verhindern je nach Pflanze etwa eine unschöne Gelbverfärbung der Blätter.

Die wichtigste Pflegemaßnahme bildet selbstverständlich das Gießen. Stellen Sie sicher, dass der Wurzelballen Ihrer Sumpfpflanze stets gut im Wasser steht und nicht austrocknet.

Manche Sumpfpflanzen sind besonders nährstoffbedürftig, unter anderen der Papyrus. Diese Pflanzen sollten Sie alle drei bis vier Wochen mit Flüssigdünger versorgen.

Tipps

Können Sie die Sumpfpflanzen doch nur in einem beheizten Raum platzieren, ist es sinnvoll, ein mit Wasser gefülltes (nicht entflammbares, hitzebeständiges) Gefäß auf die Heizung zu stellen. Auf diese Weise erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: merrymuuu/Shutterstock

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