Stiefmütterchen einpflanzen
Pflanzen Sie Ihre Stiefmütterchen im zeitigen Frühjahr, um lange Ihre Freude daran zu haben

Stiefmütterchen jetzt pflanzen!

Die Stiefmütterchen erfreuen uns schon im sehr zeitigen Frühjahr mit ihrer bunten Farbenvielfalt. Die heiteren Blüten schmücken von März bis Oktober die Balkonkästen und die Blumenrabatten. In größeren Gruppen gepflanzt, bieten sie einen besonders munteren Anblick.

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Das großblumige Garten-Stiefmütterchen ist das Ergebnis zahlreicher Kreuzungen mehrerer Arten der Gattung der Veilchen (Viola) aus der Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Eng mit ihm verwandt und aus derselben Gattung stammend ist das kleinblumige Hornveilchen.

Sind Stiefmütterchen einjährige oder mehrjährige Pflanzen?

Die Garten-Stiefmütterchen sind zweijährig, d. h. sie blühen im Folgejahr nach der Aussaat. Wer sie jedoch bis Juli aussät, kann unter Umständen schon im Oktober desselben Jahres mit Blüte rechnen.

Welcher Standort ist für Stiefmütterchen geeignet?

Die Stiefmütterchen gedeihen – je nach Sorte – sowohl auf sonnigen als auch auf halbschattigen Plätzen.

Benötigen Stiefmütterchen besondere Erde?

Stiefmütterchen bevorzugen einen kalkarmen, humusreichen, feuchten jedoch nicht zu nassen Boden. Eine handelsübliche Gartenerde ist für das Pflanzen in den Balkonkästen bestens geeignet.

Wann und wie wird gepflanzt?

Bereits Ende Januar/Anfang Februar kann man Stiefmütterchen kaufen und in die Balkonkästen und Kübel pflanzen. Für Freiland empfiehlt sich die Auspflanzung im März-April, wenn keine dauerhaften Frostperioden mehr zu erwarten sind. Für gesundes Wachstum sollte folgender Pflanzabstand beachtet werden:

  • für größere Flächen etwa 10 cm im Quadtrat
  • für Balkonkästen- bzw. Kübelbepflanzung ca. 5-10 cm

Kann man Stiefmütterchen selbst vermehren?

Die Stiefmütterchen werden durch Samen vermehrt. Die meisten Sorten dieser Kultur sind F1-Hybriden und deshalb für die Samengewinnung kaum geeignet. Die durch Selbstaussaat entstandenen Pflanzen weisen häufig nicht die gleiche Blütenfarbe, -ausdauer und -üppigkeit auf, wie die Elternpflanzen. Für eine bestimmte Blütenfarbe empfiehlt sich der Samenkauf im Fachhandel. Legt man sich bei der Farbe nicht fest, kann an geeigneten Standorten die Selbstaussaat für ausreichend neue Pflanzen sorgen.

Wann blühen die Stiefmütterchen?

Die etwa 5 cm große Blüten öffnen sich je nach Aussaatzeit und Witterung zwischen Februar und Oktober. Die im Herbst/Winter gesäten Pflanzen sind frosthart und blühen bei entsprechender Pflege nicht selten bis in den Hochsommer hinein.

Wie zieht man die Pflanzen vor?

Für eine Frühjahrsblüte werden die Stiefmütterchen im Winter kühl (bis max. 10° C) vorgezogen. Für die Sommerblüte sät man die Samen im Sommer ins Freiland aus. Dabei sollte auf eine nicht zu dichte Aussaat geachtet werden, sonst schießen die Jungpflanzen in die Höhe, anstatt buschig-kompakt zu wachsen, ggf. also rechtzeitig pikieren.

Was ist sonst noch bei der Aussaat/Umpflanzung zu beachten?

Die im Herbst (September) ins Freiland ausgesäten Stiefmütterchen blühen üppiger, sind widerstandsfähiger und langlebiger.
Die genügsamen Pflanzen können jederzeit – auch blühend – problemlos umgepflanzt werden.

Tipps & Tricks

Gute Begleiter für die Stiefmütterchen sind Tulpen und Narzissen sowie Vergissmeinnicht.

Beiträge aus dem Forum

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  3. Schlechten Geruch und Schimmel bekämpfen

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  4. Longan Frucht

    Habe heute eine Doku gesehen über die Longan Frucht,gegessen oder aber auch im Kaufladen gesehen habe ich diese Frucht aber noch nie :oops: Kennt jemand von euch sich mit dieser Frucht aus ?zuhause ist Longan wohl eher im Mittelmeer raum

  5. Bohnenkraut auf Balkon?

    Hallo meine Lieben, vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Ich hatte bislang mein Bohnenkraut immer im Garten, doch habe ich leider keinen Platz mehr dafür. Nun meine Frage, kann man das Bohnenkraut (wer nicht genau weiß, was das ist, hier habe ich einen interessante Artikel entdeckt) auch problemlos auf dem Balkon anpflanzen / ziehen?

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    Pelargonium ist der botanische Name unserer so heißgeliebten Geranie. Sie ist Ende des 17. Jahrhundert aus Südafrika nach Mitteleuropa gekommen und geblieben, also quasi als "Einwanderer mit Bleibestatus". Sie gehört zur Gattung der Storchenschnabelgewächsen. Einige Zeitlang wurde sie als spießig angesehen, ist nun aber wieder voll im Trend und wurde mehrmals als Pflanze des Jahres ausgezeichnet. Sie verschönert unsere Balkone, Schalen und Töpfe mit einer riesiger Anzahl von Blüten in prachtvollen Farben, es gibt sie stehend, hängend, auch mit gefüllten, mehrfarbigen Blüten. Ich lebte mit meiner Familie lange Jahre im Alpenvorland, unsere Ausflüge erfolgten in fast sämtliche Alpenregionen. Eine der []