Stiefmütterchen im Winter
Normalerweise machen Stiefmütterchen Frost und Schnee nichts aus

Wie überwintert man Stiefmütterchen?

Stiefmütterchen sind im gemäßigten mitteleuropäischen Klima beheimatet und deshalb winterhart. In den milden Wintern blühen sie bis in den Frühling hinein. Bei Frost rollen sie ihre Blüten ein und öffnen sie, wenn es wieder wärmer wird.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts werden gezielt Stiefmütterchen mit großen Blüten, früher Blütezeit und mehr Winterhärte gezüchtet. Die Stiefmütterchen und die Hornveilchen vertragen problemlos Temperaturen im leichten Minusbereich, auch härtere und längere Frostperioden, ganz besonders, wenn sie dabei von einer Schneedecke geschützt sind.

Bei sehr kalten Wintern ohne Schnee besteht die Einfriergefahr, an einem vollsonnigen Standort außerdem die Austrocknungsgefahr. Deshalb empfiehlt sich für die im Sommer und Herbst ausgesäten Jungpflanzen eine Abdeckung aus Stroh, Laub oder Reisig. In kleinen Behältern wie etwa Balkonkästen, Schalen oder Töpfen, können die Stiefmütterchen nicht überwintert werden.

Tipps & Tricks

Die selbst gezogenen Stiefmütterchen sind robuster und frostunempfindlicher. Hingegen sind häufig die im Frühjahr angebotene Gewächshausware kälteempfindlich.

Text: Olivia Sommer

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