Steppensalbei: Diese Abstände sollten Sie beim Setzen einhalten

Der Steppensalbei (Salvia nemorosa) zählt zu den besonders attraktiven Blühpflanzen. Er fühlt sich im Stauden- oder Kräuterbeet und zwischen Rosen wohl. Damit er prächtig gedeiht ist es wichtig, bei der Pflanzung auf ausreichende Distanz zu den Nachbargewächsen zu achten.

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Steppensalbei braucht Platz

Mit welchem Pflanzabstand wird Steppensalbei gesetzt?

Beim Blüten-Salbei sollte der Pflanzabstand mindestens 25 Zentimeter betragen. Diese Spanne ergibt sich aus dem hälftigen Wert der Endgröße der Gewächse. Steppensalbei wird je nach Sorte 50 bis 60 Zentimeter hoch.

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Wie dicht Sie die Pflanzen letztlich setzen ist aber auch davon abhängig, wie schnell sich Lücken zwischen den Staudenarten schließen sollen und wie weit sich Ausläufer bildende Stauden später ausbreiten dürfen.

Warum ist der Pflanzabstand bei Steppensalbei so wichtig?

Setzen Sie den Blüten-Salbei zu dicht an die Nachbarstauden, bedrängen sich die Gewächse bereits nach kurzer Zeit. Deshalb ist es so wichtig, die endgültige Größe aller Pflanzen in die Planung eines Beetes einzubeziehen.

Nachfolgende Pflanzabstände sollten dabei nicht unterschritten werden:

  • Hohe Leitpflanzen: 50 bis 60 Zentimeter
  • Gruppenstauden: 30 bis 40 Zentimeter
  • Streupflanzen: 20 bis 25 Zentimeter

Allerdings können diese Angaben nur als Faustregel gesehen werden.

Welcher Pflanzabstand ist nach der Teilung einzuhalten?

Auch nach der Teilung sollten Sie den Pflanzabstand von mindestens 25 Zentimeter einhalten.

Steppensalbei lässt sich durch diese Pflegemaßnahme, die unter anderem die Blühfreudigkeit fördert, problemlos vermehren. Setzen Sie die einzelnen Teile wieder ein, treiben sie kräftig aus und erreichen die gleiche Wuchshöhe und –breite wie die Mutterpflanze.

Tipp

Steppensalbei ist wertvoll für Bienen

Da er für Wild- und Honigbienen sowie andere Insekten eine beliebte Nahrungsquelle ist, wird der Blüten-Salbei gerne in naturnahen Gärten kultiviert. Seine hübschen Blütenkerzen harmonieren wunderbar mit Ziergräsern, blühenden Kräutern oder Stauden wie der Schafgarbe.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Manfred Ruckszio/Shutterstock