Senf Zwischenfrucht
Senf als Gründüngung verhindert Bodenerosion und sorgt für mehr Nährstoffe in der Erde

Senf zur Gründüngung nutzen

Senf wird häufig als Zwischenfrucht angebaut, um für Düngung zu sorgen. Erfahren Sie im Folgenden, warum Senf eine hervorragende Gründüngung abgibt und wie Sie selbst Senf als Zwischenfrucht nutzen können.

Früher Artikel Senf ernten: Wann, wie und was?

Warum Gründüngen?

Gründüngung wird oft auf brachliegenden Flächen durchgeführt, um den Boden mit Nährstoffen anzureichern, sowie Verschlämmungen und ein Auswaschen der Nährstoffe aus dem Boden zu verhindern.

Was bewirkt Senf als Gründüngung?

  • Die tiefen Wurzeln der Senfpflanzen lockern den Boden auf.
  • Die dichte Pflanzendecke verhindert, dass die Erde verschlämmt und Nährstoffe ausgewaschen werden.
  • Nach dem Abschneiden der Senfpflanzen geben diese die von ihnen aufgenommenen Nährstoffe als Humus wieder an den Boden ab.
  • Die Senfpflanzen verhindern, dass Unkraut die leeren Beete überwuchert.

Wie wird Senf als Gründungüng verwendet?

Senf kann praktisch zu jeder frostfreien Jahreszeit als Gründünger angepflanzt werden. Gern wird er wie gesagt, als Zwischenfrucht gesetzt, z.B. nachdem Sie zeitiges Gemüse wie Salat geerntet haben. Säen Sie die Senfsamen wie hier beschrieben aus. Wenn Sie erst spät im Jahr säen, können Sie die Pflanzen auch dichter als 20cm setzen. Gießen und pflegen Sie Ihren Senf wie jedes andere Gartenkraut. Sie können auch ab und an ein paar der aromatischen Blätter ernten und in einem Salat verarbeiten.
Im Herbst, spätestens zur Blütezeit, bevor sich die Samen entwickeln, schneiden Sie die Senfpflanzen bis auf den Boden herunter. Lassen Sie die Blätter und Blüten an Ort und Stelle liegen, damit sie den Boden weiterhin schützen und außerdem mit Nährstoffen versorgen können.

Gründüngung ohne Aufwand

Alternativ können Sie den Senf auch einfach im Herbst stehen lassen. Die Blätter erfrieren und können im Frühjahr einfach untergegraben werden. Allerdings laufen Sie in diesem Fall Gefahr, dass sich der Senf selbst aussät. Daher sollten Sie besser die Samen im Herbst abernten.

Wann darf Senf nicht als Gründünger verwendet werden?

Da Senf zu den Kreuzblütlern gehört, muss die gängige Fruchtfolge beachtet werden. Kreuzblütler dürfen nur alle vier Jahre an den gleichen Standort gepflanzt werden. Daher darf Senf nicht an Standorten zur Gründüngung genutzt werden, an denen in den letzten drei Jahren Kohlgewächse, Radieschen, Rettich oder andere Kreuzblütler gestanden haben.

Tipps

Sie können auch nur eine Reihe Senf zwischen Ihr Gartengemüse pflanzen und diese zur Gründüngung nutzen.

Text: Sara Müller

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