Russischen Wein als Zimmerpflanze pflegen

Russischer Wein (Cissus) gehört zu den schnellwachsenden Zimmerpflanzen, die vorwiegend als Ampelpflanze gepflegt werden. Die Pflege von Russischem Wein als Zimmerpflanze ist einfach und auch für Anfänger gut geeignet.

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Russischer Wein wächst schnell und ist sehr pflegeleicht

Der richtige Standort für Russischen Wein

Russischer Wein kommt zwar auch mit dunkleren Standorten gut zurecht. Besser ist jedoch ein heller Platz, der nicht zu stark direktem Sonnenlicht ausgesetzt sein sollte. Bekommt der Cissus zu viel Sonne, werden die Blätter zunächst durchsichtig, trocknen dann ein und fallen ab.

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Von März bis Oktober sollten die Temperaturen über 20 Grad liegen. Gern dürfen Sie die Zimmerpflanze im Sommer nach draußen bringen. Sorgen Sie nur für einen Platz, an dem sie nicht zu sonnig steht und nur wenig Zugluft bekommt.

Russischen Wein gießen, düngen und umtopfen

  • Im Sommer durchdringend gießen
  • Staunässe vermeiden
  • zimmerwarmes, kalkfreies Wasser verwenden
  • regelmäßig mit Wasser besprühen
  • alle 14 Tage mit Flüssigdünger versorgen
  • alle zwei bis drei Jahre umtopfen

Im Winter wird der Russische Wein nur sehr spärlich gegossen, gedüngt wird in dieser Zeit nicht.

Russischer Wein schätzt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Ist die Luft zu trocken, kommt es schnell zu Schädlingsbefall. Deshalb sollten Sie die Zimmerpflanze regelmäßig mit Wasser einnebeln.

Umgetopft wird der Cissus im Frühjahr, wenn der bisherige Topf zu klein geworden ist. Als Substrat verwenden Sie wasserdurchlässige Blumen- oder Komposterde. Legen Sie im Topfboden sicherheitshalber eine Drainage an, um Staunässe zu vermeiden. Nach dem Umtopfen wird der Wein mehrere Monate nicht gedüngt.

Russischer Wein ist schnittverträglich

Damit sich der Russische Wein gut verzweigt und nicht verkahlt, sollten Sie ihn im Frühjahr kräftig zurückschneiden. Die Haupttriebe dürfen Sie dabei bis auf ein Drittel kürzen.

Geschnitten wird immer direkt über einem nach außen zeigenden Auge.

Russischer Wein verträgt keinen Frost

Russischer Wein ist nicht winterhart. Er legt aber eine Ruhepause ein, in der er einen kühleren Standort benötigt. Die idealen Temperaturen während der Überwinterung liegen bei zwölf Grad.

Tipps

Russischer Wein lässt sich einfach selber vermehren. Dafür schneiden Sie im Frühjahr mehrere bis zu 15 Zentimeter lange Kopfstecklinge. Diese werden zum Anwurzeln in kleinen Töpfen an einen hellen, nicht sonnigen Platz gestellt und mit einer Plastikhaube versehen.

Text: Sigrid Hestermann
Artikelbild: Shchipkova Elena/Shutterstock

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