Stangenbohnen setzen

Rankhilfen für Stangenbohnen setzen

Stangenbohnen wachsen nach oben - und das maximal bis zu einer Höhe von 3 Metern. Damit die Ranken genügend Halt finden, ist eine stabile Kletterhilfe unerlässlich. Die wird noch vor der Aussaat der Stangenbohnen im Beet aufgestellt, um die empfindlichen Wurzeln vor eventuellen Beschädigungen zu schützen.

Die Auswahl der Rankhilfen

Rankhilfen für Stangenbohnen sind vielfältig. Bekannt sind die typischen Bohnenzelte, die einen freien Platz im Gemüse- oder Kräuterbeet perfekt ausnutzen. Ist ausreichend Platz im Garten vorhanden, können Reihen von gegeneinander gestellten Stangen aufgestellt werden.

Ebenso gut klettern Stangenbohnen an einzelnen Rankstäben empor. Die werden entweder in einer Reihe mit einem Abstand von 50 – 60 cm aufgestellt oder einzeln überall dort, wo der Garten nur wenig Platz bietet.

Rankhilfen kannst Du ohne großen Aufwand selbst herstellen. Als Materialien eignen sich lange Holzstangen oder Bambusstäbe, nach oben gespannte, feste Seile oder Draht.

So stellst Du ein Bohnenzelt im Gartenbeet auf

  • Boden tief umgraben
  • Materialien besorgen: etwa 5 – 6 lange Stangen ( Rundhölzer oder Bambusstangen)
  • Stangen im Kreis tief in den Boden rammen, damit sie stabil stehen
  • Stangen oben wie ein Zelt zusammenbinden
  • Bohnensamen direkt an die Rankstäbe aussäen
  • die jungen Pflanzen beginnen von Anfang an, an den Stäben nach oben zu ranken

Das ist zu bedenken.

Auch wenn Stangenbohnen bis zu drei Meter hoch wachsen, wirst Du sie in dieser Höhe kaum noch ernten können. Rankhilfen bis zu 2 Meter Höhe reichen deshalb völlig aus.

Alternativ kannst Du Stangenbohnensorten auswählen, die nur maximal zwei Meter hoch werden. Dazu zählt die Sorte „Rakker“ mit grünen Hülsen.

Tipps & Tricks

Fertige Bohnenzelte bietet der Gartenversand an. Ein Set, z.Bsp. von Pöetschke, besteht aus Spannschnüren, Bodenrahmen und Erdspießen.

Text: Burkhard

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