Pilze Arten

Pilze – Speisepilze und ungenießbare Arten

Pilze stellen im Tier- und Pflanzenreich eine Sonderkategorie dar. Da sie nicht zu den Tieren, mangels Photosynthese aber auch nicht zu den Pflanzen gezählt werden, fasst man die vielen verschiedenen Pilzarten unter der eigenen Ordnung "Funga" zusammen.

Pilze und die von ihnen ausgehende Gefahr für Unwissende

Pilze sind vor allem im Sommer und Herbst oft überraschend bunte Sehenswürdigkeiten in Wald und Wiese. Seit vielen Jahrhunderten stellen sie in vielen Landstrichen eine regionale und saisonale Bereicherung für den Speiseplan dar. Da es unter den Pilzen aber sehr viele giftige Arten mit einer teilweise enormen Ähnlichkeit zu Speisepilzen gibt, ist gerade für Anfänger beim Sammeln von Pilzen Vorsicht geboten.

Warnsignale bei Pilzen

Grundsätzlich sollten Pilze nur dann verzehrt werden, wenn Sie von einem Experten oder anhand eines Bestimmungsbuchs als eindeutig für den Verzehr geeignet bestimmt wurden. Die folgenden Warnsignale deuten bei Pilzen oft auf eine potentielle Gefährdung hin:

  • auffällige Färbung in Rot-, Grün- und Gelbtönen
  • stechender Geruch
  • insbesondere Lamellenpilze sind oft giftig

Auch für den Verzehr geeignete Pilze können in rohem Zustand giftig sein. Allerdings wird umgekehrt das Gift in ungenießbaren Pilzen durch das Kochen nicht abgebaut.

Die gefährlichsten Pilze in Wald und Wiese

Der Fliegenpilz (Amanita muscaria) und der Pantherpilz (Amanita pantheria) werden aufgrund ihrer auffälligen Färbung relativ schnell als Giftpilze identifiziert. Gefährlicher sind dagegen die Giftpilze die aufgrund ihres Aussehens mit typischen Speisepilzen verwechselt werden können. Während der weiße, spitzhütige Knollenblätterpilz (Amanita virosa) und der weiße, flachhütige Knollenblätterpilz (Amanita verna) oft mit dem Wiesenchampignon verwechselt werden, sieht der grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides) oft dem braunen Waldchampignon gefährlich ähnlich.

Gängige Speisepilze in Mitteleuropa

Unter den Speisepilzen stellen in Mitteleuropa Steinpilze mit ihrem festem Fruchtfleisch und Champignons wichtige Vertreter dar. In besonders ergiebigen Jahren können Steinpilze auch getrocknet und bei Bedarf zu Steinpilzmehl verarbeitet werden. Auch Pfifferlinge können im Sommer und Herbst gepflückt und als Verfeinerung für viele Speisen verwendet werden.

Tipps & Tricks

Ungeübte Pilzsammler können die Gefahr giftiger Pilze nicht nur durch einen Kauf am Markt oder im Supermarkt umgehen. Komplettsets für die Pilzzucht aus dem Fachhandel enthalten auf geeignetem Substrat die Sporen von Speisepilzen, die so sortenrein selbst angebaut werden können.

Text: Alexander Hallsteiner

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