Pflaume

Pflaumen entsaften: Die besten Methoden im Überblick

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Pflaumen lassen sich auf vielfältige Weise zu wohlschmeckendem Saft verarbeiten. Dieser Artikel stellt verschiedene Entsaftungsmethoden vor und gibt Tipps zur Haltbarmachung.

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Pflaumen können zum Entsaften auch gekocht werden

Pflaumen entsaften mit dem Dampfentsafter

Das Entsaften von Pflaumen mit einem Dampfentsafter ist denkbar einfach. Zunächst werden die Pflaumen gründlich gewaschen und anschließend entsteint. Das Entkernen ist wichtig, da die Steine den Saft bitter machen können und zudem den Dampfentsafter beschädigen könnten. Die entsteinten Pflaumen werden in den Fruchtkorb des Dampfentsafters gegeben.

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Im unteren Teil des Dampfentsafters befindet sich ein Wasserbehälter, der zum Kochen gebracht wird. Der aufsteigende Wasserdampf erhitzt die Pflaumen und bringt deren Zellwände zum Platzen. Der austretende Saft fließt in einen Auffangbehälter und kann unmittelbar in sterile Flaschen abgefüllt werden. Pflaumensaft aus dem Dampfentsafter ist bei steriler Abfüllung ohne weitere Konservierung bis zu einem Jahr haltbar.

Pflaumen entsaften mit dem Slow Juicer

Beim Entsaften mit dem Slow Juicer wird Saft durch langsames und schonendes Pressen gewonnen. Auch hier müssen die Pflaumen zunächst gewaschen und entsteint werden. Da Pflaumen sehr weich sind, empfiehlt es sich, sie im Wechsel mit festeren Obstsorten wie Äpfeln, Birnen oder Staudensellerie zu entsaften. Der gewonnene Saft sollte möglichst frisch verzehrt werden, da er sich nicht so lange hält wie Saft aus dem Dampfentsafter. Für eine längere Haltbarkeit kann der Saft aufgekocht und in sterile Flaschen abgefüllt werden.

Pflaumen entsaften mit dem Kochtopf

Wer weder einen Dampfentsafter noch einen Slow Juicer besitzt, kann Pflaumen auch mit einem einfachen Kochtopf entsaften. Dazu werden die gewaschenen und entsteinten Pflaumen zusammen mit etwas Wasser in einen Topf gegeben und langsam erhitzt. Wichtig dabei ist, dass die Pflaumen nur simmern und nicht kochen, bis sie weich sind. Anschließend werden die weichen Früchte durch ein Sieb oder ein Tuch passiert, um den Saft vom Fruchtfleisch und den Schalen zu trennen. Der gewonnene Saft kann nach Belieben mit Zucker oder Honig gesüßt werden und sollte möglichst frisch getrunken werden.

Pflaumensaft haltbar machen

Um Pflaumensaft aus dem Slow Juicer oder Kochtopf länger aufzubewahren, muss er zusätzlich haltbar gemacht werden. Dies kann durch Einkochen oder Einfrieren geschehen.

  • Einkochen: Den Saft in einem Topf zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren leicht eindicken lassen. Den heißen Saft in sterile Flaschen abfüllen und sofort verschließen.
  • Einfrieren: Den Saft in saubere Gefrierbeutel oder -behälter füllen und ins Gefrierfach legen. Gefrorener Pflaumensaft ist mehrere Monate haltbar und kann nach dem Auftauen wie frischer Saft verwendet werden.

Pflaumensaft mit anderen Obstsorten kombinieren

Pflaumensaft schmeckt pur sehr intensiv und fruchtig. Wer es milder mag, kann den Saft mit anderen Obstsorten kombinieren. Besonders gut passen:

  • Äpfel: Bringen eine spritzige Note in den Pflaumensaft.
  • Birnen: Sorgen für eine samtige Süße.
  • Staudensellerie: Harmoniert wunderbar mit dem süßen Pflaumenaroma.
  • Beeren: Ergänzen den fruchtigen Geschmack perfekt.

Auch die Zugabe von Gewürzen wie Zimt oder Nelken kann dem Saft eine besondere Note verleihen.

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