Ursachen, wenn die Knospen von Pfingstrosen nicht auf gehen

Erst im Herbst wurde sie gepflanzt, die Pfingstrose, die Gärtnern vor allen Dingen mit ihren wunderschönen Blüten den Atem raubt. Im Frühjahr ist dann die Vorfreude auf den Blütenreichtum groß. Doch was ist los, wenn die Knospen nicht aufgehen?

Pfingstrosen gehen nicht auf
Die Knospen der Pfingstrose sind zwar auch hübsch, aber wenn sie nicht aufgehen, ist das recht ärgerlich

Schnittblumenknospen gehen nicht auf

Sie haben sich einen Strauß mit Pfingstrosen gekauft? Jetzt stehen die Blumen schon seit Tagen im knospigen Zustand in der Vase und wollen scheinbar nicht aufblühen? Dann sollten Sie diesen Trick wagen: Die Hand mit lauwarmem Wasser befeuchten und die Knospen vorsichtig massieren. Das hilft den oftmals zusammenklebenden Blütenblättern, sich zu entfalten.

Eine weitere Ursache kann sein, dass die Pfingstrosen zu früh abgeschnitten wurden. Im Fachhandel passiert das eher selten. Doch wenn Sie die Blumen selbst geschnitten haben, kann es sein, dass der Zeitpunkt zu früh war. Die Blütenknospen sollten prall und Blütenfarbe schon zu sehen sein.

Die Blütenknospen an der Staude bleiben geschlossen

Wenn die Blütenknospen nicht aufgehen, können mehrere Ursachen dahinterstecken:

  • zu tief gepflanzt
  • zu schattiger Standort
  • anhaltende Trockenheit/Hitze
  • Nährstoffmangel
  • Krankheitsbefall (vor allem durch Grauschimmel – braune, vertrocknete Knospen)

Triebknospen, die nicht aufgehen

Wenn die Triebknospen der Pfingstrosen nicht aufgehen, steckt in den meisten Fällen eine bestimmte Ursache dahinter. In der Regel liegt es daran, dass die Pfingstrose zu tief gepflanzt wurde.

Stauden-Pfingstrosen sollten mit ihren Knospen, die sich direkt auf dem Wurzelbereich befinden, maximal 5 cm unter die Erdoberfläche gepflanzt werden. Besser ist eine Pflanztiefe von 2 bis 3 cm.

Tipps

Auch eine dicke Mulchschicht beispielsweise im Zuge eines Winterschutzes kann die Ursache für nicht aufgehende Triebknospen sein. Entfernen Sie den Winterschutz daher spätestens Mitte März, um den Austrieb nicht zu behindern!

Text: Anika Gütt
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