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Pesto kann in Würfeln zum einfachen Portionieren eingefroren werden

Pesto einfrieren – Es klappt und schmeckt auch noch gut

Schnell ein paar Nudeln kochen, Pesto drauf, fertig ist ein leckeres Gericht. Ob aus frischen grünen Kräutern oder auf Tomatenbasis, selbst zubereitetes Pesto bietet ein besonderes Geschmackserlebnis, ganz ohne handelsübliche Zusatzstoffe. Sogar eingefrorene Reste überzeugen.

Was für das Einfrieren spricht

Niemand möchte Sie von einem absolut frisch zubereiteten Pesto abhalten. Es gibt nichts Besseres. Doch viele Gründe sprechen auch dafür, das Potenzial und die Freiräume einer Gefriertruhe zu nutzen.

  • im Sommer reichlich verfügbare Kräuter verarbeiten
  • unverbrauchte Pestoreste nicht verkommen lassen
  • Lückenfüller für Tage, die keine Zeit fürs Kochen bieten
  • in frostiger Umgebung verdirbt Pesto garantiert nicht

Tipps

Gerade wenn sich Kinder nach der Schule allein mit Essen versorgen müssen, ist tiefgefrorenes Pesto ideal. Mit wenigen Handgriffen lässt es sich auch von ungeübten kleinen Köchen in ein schmackhaftes Mahl verwandeln.

Gekauftes Pesto einfrieren

Während sich ein selbst zubereitetes Pesto unter idealen Bedingungen durchaus mehrere Tage im Kühlschrank hält, muss der Inhalt eines geöffneten Supermarktglases wesentlich schneller verbraucht werden.

Bei allen, die Abwechslung auf dem Teller bevorzugen, verdirbt die übrig gebliebene Menge. Es sei denn, sie wird eingefroren. Das sollte jedoch nicht kurz vor dem Verderben geschehen, sondern am besten unmittelbar nach dem Öffnen des Glases.

Portionieren, ein wichtiger Schritt

Aufgrund der enthaltenen Flüssigkeit gefrieren Pestos zu einem einzigen harten Klumpen. Folglich muss später auch das komplette Pesto aufgetaut werden, ganz egal, wie viel davon tatsächlich benötigt wird. Das A und O beim Einfrieren ist daher das richtige Portionieren.

  • große Pestomengen aufteilen
  • in bedarfsgerechte Portionen
  • in mehrere kleine Behälter einfrieren

Pesto lässt sich wunderbar in einem Eiswürfelbehälter einfüllen und vorfrieren. Mit den einzelnen Würfeln kann bei Bedarf jederzeit die passende Menge zusammengestellt werden.

Beschriften ist eine Notwendigkeit

Manches Gefriergut lässt sich auch ohne eine entsprechende Beschriftung anhand des Aussehens eindeutig identifizieren. Anders sieht es bei Pestos aus, beispielsweise bei den grünen Varianten. Nicht nur die einzelnen Pestosorten lassen sich schwer voneinander unterscheiden, es besteht auch die Verwechslungsgefahr mit gefrorenen Kräutern.

Farbverluste ausgleichen

Das Auge isst bekanntlich mit, und eine grüne Farbe signalisiert vor allem Frische. Bei einem eingefrorenen Pesto können die Minusgerade im Gefrierschrank jedoch zu einem deutlichen Farbverlust führen. Das ist besonders beim beliebten Basilikumpesto der Fall.

Der Farbverlust lässt sich nach dem Auftauen nicht mehr umkehren. Mit der Zugabe von ein paar frischen Kräutern kann das Pesto farblich und geschmacklich aufgepeppt werden.

Geringe Geschmackseinbußen

Gefrorene Pestos schmecken nach dem Auftauen gelegentlich etwas weniger intensiv als frisch zubereitete. Der verbliebene Geschmack ist aber immer noch so gut, dass das Einfrieren lohnt. Mit einem Spritzer Zitronensaft, frisch gemahlenem Pfeffer u. Ä. kann der Geschmack nachträglich aufgewertet werden.

Haltbarkeit

Wer Nudeln mit Pesto liebt, wird dieses bestimmt nicht lange in der Gefriertruhe ungenutzt lassen. Dennoch zur Info: Ein unter optimalen Bedingungen eingefrorenes Pesto hält es locker ein Jahr lang in der Gefriertruhe aus.

In dem Gefrierschrank sollten sie bevorzugt im kältesten Bereich Platz nehmen. Wichtig ist auch, dass sie sofort nach der Zubereitung abgepackt und eingefroren werden. Erhitzte Pestos müssen zuvor jedoch vollständig erkaltet sein.

Gefrorenes Pesto auftauen

Ein Pesto sollte schonend, am besten über Nacht, in einem Kühlschrank auftauen. Varianten, die erhitzt werden dürfen bzw. müssen, können auch schneller in einem Kochtopf bei schwacher Hitze aufgetaut werden.

Fazit für Schnell-Leser:

  • Geeignete Pestos: Selbst zubereitete und gekaufte Pestos
  • Portionieren: Pesto in geeignete Portionsgrößen aufteilen; erleichtert das Auftauen
  • Beschriften: Verwechslungsgefahr mit anderem Gefriergut; Behälter unbedingt beschriften
  • Haltbarkeit: Bleibt bis zu einem Jahr genießbar
  • Auftauen: Schonend über Nacht im Kühlschrank
  • Alternativ: Im Kochtopf bei schwacher Hitze; nur hitzeverträgliche Sorten
  • Farbverluste: Minusgrade bewirken Farbveränderung; Pesto bleibt essbar
  • Tipp: Nach dem Auftauen Farbe mit frischen Kräutern aufpeppen
  • Geschmacksveränderung: Geschmack lässt etwas nach; Nachwürzen möglich

Text: Daniela Freudenberg Artikelbild: EQRoy/Shutterstock

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