Viele Nelken haben lange Blütezeit

Ob im Garten oder auf dem Balkon, als Staude im Rabattenbeet oder als Bodendecker: Nelken sind wegen ihrer wunderbaren Blüten und ihres betörenden Duftes beliebte Pflanzen. Außerdem eignen sie sich hervorragend als Schnittblume, halten sich Nelken doch überraschend lange in der Vase. Die Blütezeit variiert jedoch je nach Nelkenart und -sorte, wobei es sowohl recht früh als auch spät blühende Sorten gibt.

Wann blühen Nelken?
Die Bartnelke blüht von Mai bis Juli

Blütezeiten verschiedener Nelkenarten

Der nachstehenden Übersicht können Sie die unterschiedlichen Blütezeiten der verschiedenen Nelkenarten entnehmen.

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Nelkenart Lateinische Bezeichnung Blütezeit
Heide-Nelke Dianthus deltoides Juni bis September
Pfingst-Nelke Dianthus gratianopolitanus Mai bis Juni
Feder-Nelke Dianthus plumarius Juni bis Juli
Bartnelke Dianthus barbatus Mai bis Juli
Karthäuser-Nelke Dianthus carthusianorum Juni bis September
Gebirgs-Hängenelke Dianthus caryophyllus April bis Oktober
Chinesische Nelke Dianthus chinensis Mai bis Juni
Gartennelke Dianthus caryophyllus Mai bis Oktober
Alpen-Nelke Dianthus alpinus Juni bis August
Sibirische Nelke Dianthus amurensis Juli bis September
Sand-Nelke Dianthus arenarius Juni bis August
Fransen-Nelke Dianthus spiculiformis Mai bis August
Stängellose Nelke Dianthus subacaulis Juni
Pracht-Nelke Dianthus superbus Juni bis September
Stein-Nelke Dianthus sylvestris Juni bis September

Nelken zu einer zweiten Blüte anregen

Insbesondere die Matten bildenden Arten sollten nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Dadurch sehen die bewachsenen Flächen einerseits ordentlicher aus bzw. verdichten sich, andererseits regen Sie so manche Sorten zu einer zweiten Blüte an. Beim so genannten Remontierschnitt entfernen Sie einfach alle abgeblühten Triebe, wobei das Laub allerdings, sofern nicht verwelkt, stehen gelassen wird. Sie können die Nachblüte zudem anregen, indem Sie die zurückgeschnittenen Nelken mit ein wenig flüssigem Volldünger versorgen. Vor allem bei den Pfingst-Nelken sowie den Feder-Nelken gibt es viele remontierende Sorten.

Tipps

Besonders spät blüht einer Variante der Prachtnelke, die seltene Dianthus superbus var. autumnalis.

Text: Ines Jachomowski

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