Die Monstera: Wertvolle Pflegetipps für das Trendgewächs

An dieser Zimmerpflanze scheint alles überdimensioniert: Die Blätter mit den tiefen Schlitzungen, die langen Luftwurzeln und das enorme Wachstum machen sie zu einem optischen Highlight. Die Monstera, auch Fensterblatt genannt, eignet sich hervorragend zur Begrünung von großen Räumen. Mit ihrem attraktiven Laub sorgt sie hier für eine höhere Luftfeuchtigkeit und verbessert dadurch die Raumluft. Zudem ist sie relativ pflegeleicht, beachten Sie einige grundlegende Punkte.

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Wasser auf den Blättern tut der Monstera gut

Wuchsform und Blätter

Die Monstera wächst ursprünglich in den Urwäldern Mittel- und Südamerikas, wo sie sich bis in die Wipfel der Baumriesen hinaufwindet. Zu diesem Zweck bildet das Fensterblatt lange Triebe sowie zahlreiche Luftwurzeln. Die Blätter können, je nach Sorte, bis zu 50 Zentimeter groß werden. Sie sind typischerweise fiederspaltig durchlöchert.

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Ältere Exemplare bilden die für Aronstabgewächse typischen, von einem weißen Blatt umhüllten Blütenstäbe, aus denen sich violette oder gelb-braune Beeren entwickeln.

Standort

Geben Sie der Monstera einen Platz, an dem sie sich frei entfalten kann. Der Standort sollte hell und warm, nicht jedoch vollsonnig sein. Steht die Pflanze zu dunkel, bleibt die hübsche Blattteilung aus.

Umtopfen und Substrat

Füllen Sie zunächst eine Dränageschicht aus Blähton (20,13€ bei Amazon*) in das Pflanzgefäß, dies beugt Staunässe und somit Wurzelfäule vor. Das Substrat sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein.

Umgetopft wird alle ein bis zwei Jahre. Große Exemplare können Sie vor dieser Pflegemaßnahme zurückschneiden, das Fensterblatt treibt im Anschluss willig wieder aus.

Gießen und Düngen

Die Monstera verträgt Trockenheit besser als einen Wasserüberschuss.

  • Gießen Sie deshalb mäßig aber regelmäßig.
  • Verwenden Sie hierfür kalkarmes, abgestandenes Wasser oder Regenwasser.
  • Besprühen Sie die Blätter gelegentlich
  • Gedüngt wird von April bis August im 14-tägigen Abstand mit einem handelsüblichen Zimmerpflanzendünger.

Pflegetipps

Wischen Sie die großen Blätter einmal wöchentlich mit einem feuchten Tuch ab. Dadurch werden Staubablagerungen entfernt und das satte Grün glänzt schön.

Die Luftwurzeln der Monstera empfinden manche als störend. Dennoch sollten Sie diese nicht abschneiden, denn sie sind für die Pflanze überlebensnotwendig. Bei längerer Abwesenheit erleichtern diese sogar die Pflanzenpflege. Geben Sie die Luftwurzeln in ein Gefäß mit Wasser, versorgt sich das Fensterblatt auf diesem Weg mit der notwendigen Feuchtigkeit.

Schädlinge und Krankheiten

Die Monstera ist ausgesprochen robust und wird fast nie von Ungeziefer oder Pflanzenkrankheiten heimgesucht.

Tipps

Leider ist die Monstera giftig für Katzen und andere Haustiere. Naschen die Tiere von den Blättern, kann dies zu erheblichen Schluckbeschwerden, Erbrechen und blutigem Durchfall führen. Katzenbesitzer sollten die attraktive Zimmerpflanze deshalb so positionieren, dass sie nicht von den Stubentigern erreicht werden kann.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Switlana Sonyashna/Shutterstock

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