Wenn die Monstera eingeht: Ursachen und Pflegetipps

Braune Blätter, müdes Wachstum: Es gibt einige Anblicke, die man sich für seine Monstera nicht wünscht. Welche Ursachen dazu führen können, dass die Monstera langsam eingeht und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Bei welken und braunen Blättern an der Monstera sollte schnell gehandelt werden

Welche Anzeichen zeigt eine eingehende Monstera?

Sichtbar ist das Eingehen der Monstera am deutlichsten an den Blättern. Bekommen diese braune Flecken oder werden welk, verlangt es einen Handlungsbedarf. Auch langsames Wachstum spricht für eine dringend notwendige Veränderung.

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Was kann die Ursache für das Eingehen sein?

Wenn die Monstera erste Anzeichen für ein Absterben zeigt, findet sich die Ursache meinst in der falschen Pflege oder einem falschen Standort. Das Fensterblatt benötigt einen hellen Standort, verträgt aber keine direkte Sonne. Die Luftfeuchtigkeit sollte wie in seiner Heimat, dem mittelamerikanischen Urwald, hoch sein. Steht die Monstera zu hell, zu dunkel oder in zu trockener Luft, wird sie langsam oder sicher eingehen. Auch bei der Pflege muss darauf geachtet werden, die Pflanze regelmäßig zu gießen, aber Staunässe zu vermeiden.

Mit welchen Maßnahmen kann man die Monstera retten?

Zuerst sollte überprüft werden, ob der Standort die Anforderungen der Monstera erfüllt. Steht die Pflanze vor einem sonnigen Südfenster, sollte diese mit leichten Gardinen abgedunkelt werden. Bei trockener Raumluft hilft es, die Blätter regelmäßig mit Wasser zu besprühen. Ist das Substrat zu trocken, kann die Monstera mitsamt Topf in Wasser getaucht werden, bis die Erde vollgesaugt ist. Bei Staunässe dagegen sollte das Fensterblatt schnellstmöglich umgetopft und verfaulte Wurzeln entfernt werden.

Tipp

Die Luftwurzeln unterstützen bei der Pflege

Die Luftwurzeln der Monstera dienen in freier Natur zum einen als Ranken, zum anderen als Nährstoff- und Wasserlieferant. Auch bei Topfpflanzen können Sie diese Eigenschaft nutzen, indem Sie lange Luftwurzeln in die Erde des Topfes stecken. So können sie die Pflanze bei der Wasser- und Nährstoffversorgung unterstützen.

Text: Mareen Schergut
Artikelbild: Svetlyachock/Shutterstock