Wissenswertes zum Pflanzen der Lorbeerkirsche

Sie gilt als beliebte Heckenpflanze für Gärten, Wohngebiete und andere Bereiche. Dank ihres immergrünen Laubgewands fungiert sie ganzjährig als Sicht- und Windschutz. Doch wer sich für die Lorbeerkirsche entscheidet, sollte das Pflanzen nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Lorbeerkirsche pflanzen

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Pflanzen?

Wurzelnackte Lorbeerkirschen, die bereits Stress durch das Auspflanzen aus der Erde hinter sich haben, sollten mit Vorsicht gepflanzt werden. Die ideale Zeit ist im Frühjahr zwischen April und Mai herangebrochen.

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Containerpflanzen haben einen voll ausgebildeten Wurzelballen. Die Lorbeerkirsche lässt sich so ganzjährig an frostfreien Tagen pflanzen. Doch am besten ist es, sie vor dem Beginn des Winters zu pflanzen. Dann hat sie die Chance einzuwurzeln, wodurch sich ihre Frostanfälligkeit verringert.

Welche Standortbedingungen hegt die Lorbeerkirsche?

Die meisten Lorbeerkirschen bevorzugen einen halbschattigen bis schattigen Standort. Der Platz sollte angelehnt an ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet (Kleinasien und Mittelmeerraum) sein. Das heißt vor allem: warm. Dennoch: Zu viel Sonneneinstrahlung bereitet diesen Gewächsen Probleme. Weiterhin sollte der Standort für die Lorbeerkirsche vorzugsweise windgeschützt sein. An windgeschützten Standorten, ist die Gefahr für Frostschäden geringer.

Welche Merkmale sollte der Boden aufweisen?

Die Lorbeerkirsche hegt geringe Ansprüche an den Boden. Ist das Substrat für längere Zeit zu trocken, besteht ein erhöhtes Risiko für Krankheiten . Daher gilt es, die Erde frisch bis feucht zu halten. Auf der anderen Seite bereitet dieser Pflanze Nässe im Wurzelbereich Probleme.

Wenn die Pflanzgrube im doppelten Durchmesser und in doppelter Tiefe des Wurzelballens ausgehoben wurde, sollte die Erde, mit der die Pflanze umgeben wird, folgende Merkmale aufweisen:

  • mittel- bis tiefgründig
  • leicht sauerer bis alkalischer pH-Wert
  • mäßig feucht
  • gut durchlässig
  • locker
  • humusreich
  • hoher Nährstoffgehalt

Welcher Abstand ist notwendig und welche Pflanznachbarn sind geeignet?

Der Pflanzabstand ist abhängig von der erreichbaren Wuchsbreite und aus diesem Grund von Sorte zur Sorte verschieden. Zudem ist er davon abhängig, ob die Lorbeerkirsche beispielsweise als Solitär oder als schnittfreudige Hecke fungieren soll. Als geeignete Pflanznachbarn haben sich Azaleen, Rhododendren, Farne, Bodendecker, Nadelgehölze, Glanzmispeln und Herzblattlilien herausgestellt.

Tipps & Tricks

Die Sorte ‚Etna‘ ist ein Ausnahmefall. Im Gegensatz zu anderen Lorbeerkirschsorten, verträgt sie vollsonnige Standorte.

Text: Anika Gütt

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