Litschi – die aromatische „Liebespflaume“ aus China

Die kleinen, rötlichen Früchte mit der harten, aber dünnen Schale sind auch unter den Namen Litchi oder Lychee bekannt. In ihrer südchinesischen Heimat wird das pflaumenähnliche Obst auch als "Liebesfrucht" bezeichnet. Litschis sind jahrtausendealte Kulturfrüchte, die bereits seit mehr als 2000 Jahren in den subtropischen Gebieten Chinas gezüchtet werden.

Litschi Herkunft

Litschis stammen aus den Subtropen

Litschis stammen vom Litschibaum, der in den Subtropen beheimatet ist und Kälte sowie Wind nur sehr schlecht verträgt. In der Heimat des Litschibaums sind die Winter kurz und trocken, die Sommer dagegen heiß und feucht. Es regnet fast täglich. Die Bäume werden ca. 10 bis 12 Meter hoch und sind sehr ertragreich – ein Baum kann bis zu 300 Kilogramm Früchte produzieren. Die Litschi wird bereits seit mindestens 2000 Jahren kultiviert, erstmals wurde die Frucht in einer chinesischen Schrift aus dem Jahre 1059 n. Chr. erwähnt.

Lesen Sie auch

Weltweiter Anbau

Ursprünglich stammt die Litschi aus Südchina, genauer gesagt aus dem Gebiet der heutigen Provinzen Kwangtung und Fukien. Angeblich soll es dort heute noch Dörfer geben, in denen über 1000jährige Litschibäume Früchte tragen. Bereits im 17. Jahrhundert gelangte die Litschi in die angrenzenden subtropischen Länder wie Burma und Indien. Heute wird die Frucht weltweit in den passenden Klimazonen angebaut. Plantagen gibt es im Süden der USA, in Australien, den Kanarischen Inseln, in Südostasien, in Madagaskar, Israel, Mexiko, Brasilien und auf Hawaii.

Tipps & Tricks

Litschis können auch im eigentlich ungemütlichen deutschen Klima kultiviert werden – eine Zucht im Gewächshaus macht es möglich. Im Grunde ist der Litschibaum recht anspruchslos, was seine Pflege betrifft.

Text: Ines Jachomowski

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.