Wo Linden sich am wohlsten fühlen

Linden sind wohl nicht nur wegen ihres schönen Wuchses, dem herzblättrigen Laub und den duftenden Blüten beliebt. Auch ihre Genügsamkeit in puncto Standort macht den Laubbaum zu einem beliebten Kandidaten für Parks, Gärten und Spalierpflanzungen.

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Die Linde mag Halbschatten und braucht viel Platz

Die wesentlichen Standortbedürfnisse der Linde

Die meisten Arten der Tilia-Gattung kommen aus gemäßigten Klimazonen und sind bei uns heimisch. Klimatisch fühlen sie sich hier daher auch vollkommen wohl. Auch bodentechnisch haben sie keine besonderen Ansprüche. Wer eine Linde im Garten pflanzen möchte, sollte allerdings folgende Faktoren beachten:

  • halbschattige Lichtverhältnisse
  • kein hoher Salzaussatz im Boden
  • ausreichend Platz in der Breite

Substrat

Die Linde kommt mit den allermeisten Böden zurecht. Was sie liebt, ist viel Kalk. Wogegen sie allerdings empfindliche ist, sind Salze. Ein Standort, in dessen Nähe im Winter Salz gestreut wird oder Düngung sind daher tabu.

Platz für die Krone

Da Linden eine auslandende Krone von bis zu 15 m Spannweite bilden, sollte für sie genug Platz anberaumt werden. Sie in unmittelbarer Nähe zum Nachbarsgrundstück oder einer Hauswand zu pflanzen, ist also nicht sinnvoll.

Text: Caroline Strauss
Artikelbild: dadalia/Shutterstock

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