Das Lampenputzergras: Hierauf ist bei der Pflanzung zu achten

Pennisetum zählt botanisch zur Familie der Süßgräser. Wegen seiner attraktiven Scheinähren, die wie kleine Bürsten aussehen, wird es auch als Federborstengras bezeichnet. Im Herbst wandelt die Pflanze ihre kräftig grüne Färbung in ein leuchtendes Gelb, das den Garten während des gesamten Winters bereichert. Sofern Sie bei der Pflanzung einige Dinge beachten, erweist sich das widerstandsfähige Lampenputzergras als ausgesprochen robust.

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Lampenputzergras braucht viel Sonne

Der richtige Standort

Damit Pennisetum blüht, benötigt es einen sonnigen Platz. Ideal ist ein Standort vor einer Mauer, welche die Wärme speichert und in den kühlen Nachtstunden an die Umgebung abgibt.

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Achten Sie darauf, dem Ziergras ausreichend Raum zu geben. Es verträgt weder den Wurzeldruck von nahe stehenden Bäumen noch deren Schattenwurf.

Welche Ansprüche an den Boden hat das Lampenputzergras?

Der anspruchslosen Pflanze genügt normaler, gut durchlässiger Gartenboden. Einzig Staunässe oder ein stark verdichtetes Erdreich müssen vermieden werden, da diese Bedingungen zu Wurzelfäule führen.

Wann und wie sollte Pennisetum gepflanzt werden?

Der ideale Pflanzzeitpunkt ist das Frühjahr, denn die Pflanze hat dann bis zum Winter genügend Zeit, um kräftig einzuwurzeln.

  • Heben Sie ein ausreichend großes Pflanzloch aus.
  • Lockern Sie das Substrat vor dem Setzen gut auf und verbessern Sie es gegebenenfalls mit Kies oder Sand.
  • Holen Sie das Ziergras behutsam aus dem Topf, damit die Wurzeln nicht verletzt werden.
  • Setzen Sie das Lampenputzergras etwas tiefer in die Erde als bisher. Dies sichert ein üppiges Wachstum.

Wie wird Pennisetum durch Teilung und Umsetzen vermehrt?

Im Laufe der Jahre bildet das Lampenputzergras große Horste. Diese können Sie im Frühjahr aus dem Boden heben und teilen. Pflanzen Sie diese wie beschrieben neu ein.

Mit welchen Zierpflanzen lässt sich das Gras kombinieren?

Pennisetum passt sehr gut zu Herbstblühern, ist aber auch ein schöner Begleiter für Edelrosen. Großwüchsige Sorten machen sich gut als Solitärstaude und sind ein reizvoller Blickfang in naturnahen Gärten.

Tipps

Das Lampenputzergras bildet, im Gegensatz zu einigen anderen Ziergräsern, keine Ausläufer. Es vermehrt sich also nicht unkontrolliert im Beet.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: chutima chaimratana/Shutterstock

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