Gräser pflegen: Der Austrieb des Lampenputzergrases

Das Lampenputzergras bildet ganzjährig auffällige Blickpunkte im Garten. Insbesondere im Winter, wenn die Rispen von Raureif überzogen sind, wird es zur Attraktion. Beginnt der Frühling, treibt es neu aus und benötigt ein wenig Pflege. Wie Sie den gesunden Austrieb fördern, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Im Frühjahr treibt das Lampenputzergras frisch fröhlich aus

Vorbereitung auf das Frühjahr

Damit das Gras kräftig austreibt, müssen Sie ihm im Vorfrühling etwas Aufmerksamkeit schenken:

  • Sobald die Temperaturen steigen und die Gefahr für anhaltende Nachtfröste vorüber ist, sollte der Winterschutz entfernt werden.
  • Nach dem langen Winter sind die im Herbst nicht zurückgeschnittenen Blätter dürr und leicht zu entfernen. Schneiden Sie diese knapp über dem Boden ab, dann treibt Pennisetum rasch und kräftig durch.
  • Tragen Sie bei dieser Arbeit Handschuhe, da die Blattränder des robusten Ziergrases messerscharf sein können.

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Durch den Rückschnitt wird verhindert, dass sich die abgestorbenen Pflanzenteile mit den jungen Trieben verheddern. Das würde den Neuaustrieb nachhaltig behindern.

Treibt das Lampenputzergras aus, kann es geteilt werden

Im Laufe der Jahre bildet Pennisetum beeindruckende Horste, die so groß werden können, dass die Nachbarpflanzen in ihrem Wachstum gestört werden. Im Frühjahr, kurz nach dem Austrieb, können Sie diese mit einem Spaten aus der Erde heben und teilen.

  • Vor der Teilung müssen die vertrockneten Halme eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten werden.
  • Bei sehr großen Horsten klappt das Trennen mit dem Spaten nicht immer. Für diese benötigen Sie unter Umständen eine Axt oder Säge.
  • Teilen Sie den Ballen in drei oder vier Einzelteile.
  • Setzen Sie diese etwas tiefer in die Erde, das sichert den kräftigen Neuaustrieb und ein üppiges Wachstum bereits im ersten Jahr.

Tipps

Pflanzen Sie das Lampenputzergras im Beet nicht zu dicht und geben Sie Ihnen ausreichend Platz, um sich auszubreiten. Auch dies fördert den gesunden Austrieb.

Text: Michaela Kaiser

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