Hilfe, mein Lampenputzergras blüht nicht – was tun?

Das Federborstengras (Pennisetum) ist als eher fauler Blüher bekannt. Damit sich die attraktiven Blütenähren im Spätsommer zeigen, müssen alle Ansprüche des Ziergrases erfüllt werden. Im nachfolgenden Artikel haben wir die möglichen Ursachen sowie deren Abhilfe zusammengefasst und geben Ihnen wertvolle Pflegetipps.

lampenputzergras-blueht-nicht
Kühles und regnerisches Klima mag Lampenputzergras nicht

Die Gründe für das Ausbleiben der Blüte

Fast nie ist eine Krankheit dafür verantwortlich, dass Pennisetum keine Blüten ansetzt. Zudem ist das Federborstengras äußerst robust und wird nur selten von Schädlingen heimgesucht.

  • Ist es zu kühl und eher regnerisch, fehlt es dem Ziergras an Wärme und es blüht nicht.
  • Für die Bildung der Ähren benötigt die Pflanze viel Feuchtigkeit. In Sommern, in denen es wenig regnet, kann es daran mangeln.
  • Auch ein allgemein zu trockener Standort im Garten sorgt für Blühfaulheit.
  • Pennisetum hat einen hohen Nährstoffbedarf und sollte regelmäßig gedüngt werden.
  • Werden die Horste zu groß und rücken dadurch zu dicht an die Nachbarpflanzen, kann das zum Ausbleiben der Blüten führen.

Lesen Sie auch

Abhilfe

Sind Umwelteinflüsse wie zu feuchte, kühle Sommer an der Blühfaulheit schuld, können Sie wenig dagegen unternehmen. Sind jedoch Pflegefehler die Ursache, lassen sich diese reicht einfach korrigieren und Sie können sich im Spätsommer über die hübschen Blütenähren freuen.

  • Gießen Sie in heißen Perioden das Ziergras täglich. Am effektivsten ist dies in den frühen Morgenstunden oder abends.
  • Steht das Federborstengras in einer eher trockenen Gartenecke, können Sie es im Frühjahr umsetzen. Groß gewordene Horste sollten Sie bei dieser Gelegenheit teilen. – Düngen Sie das Lampenputzergras mäßig aber regelmäßig. Bewährt hat sich ein handelsübliches Düngemittel für Grünpflanzen, das Sie in der auf der Packung abgedruckten Menge verabreichen.
  • Stehen Sie die Pflanzen im Beet zu dicht, konkurrieren Sie um Nährstoffe. Erweitern Sie die Fläche gegebenenfalls oder versetzen Sie einige Gewächse, um ausreichend Platz für die Einzelpflanzen zu schaffen.

Tipps

Ameisen nisten sich gerne in der Nähe des Lampenputzergrases ein. Sie erkennen diese an den feinen Erdkrümeln und kleinen Häufen am Grund des Ziergrases. Da die kleinen Krabbeltiere ökologisch wichtige Aufgaben im Garten erfüllen, sollten Sie diese nicht vernichten. Es genügt, sie so lange mit einem Wasserstrahl einzuschlämmen, bis sie sich von selbst einen anderen Lebensraum suchen.

Text: Michaela Kaiser

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.