Lampenputzergras im Kübel oder Freiland überwintern

Pennisetum bereichert den Garten auch während der Wintermonate. Die attraktiven Blüten setzen, überzogen von Reif, interessante Akzente. Im Kübel auf Balkon oder Terrasse lässt sich das wunderschöne Ziergras mit den sanft wiegenden Ähren ebenfalls kultivieren. Wie Sie das Federborstengras gut über den Winter bringen, erfahren Sie hier.

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Lampenputzergras sollte vor dem Winter nicht zurückgeschnitten werden

Kübelpflanzen überwintern

Holen Sie die Pflanzgefäße zu Beginn der kalten Jahreszeit einfach ins Haus und stellen Sie Pennisetum in einen kühlen, frostfreien Raum. Während der Ruheperiode benötigt das Ziergras nicht allzu viel Licht, sodass sich auch ein nicht allzu heller Kellerraum eignet.

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Achten Sie darauf, dass der Wurzelballen nicht vollständig austrocknet und gießen Sie gelegentlich.

Der richtige Standort im Garten

Um zuverlässig Blüten auszubilden, braucht das Lampenputzergras viel Licht und Wärme. Ein geschützter Platz ist zudem ideal, damit das wärmeliebende Gras während der kalten Wintermonate keinen Schaden nimmt. Setzen Sie es deshalb nach Möglichkeit vor eine Hauswand oder eine hohe Hecke.

Überwinterung im Freiland

In unseren Breiten ist das Federborstengras nahezu vollständig winterhart. An offenen Standorten sollten Sie dennoch für einen zusätzlichen Winterschutz sorgen:

  • Düngen im Spätsommer einstellen.
  • Pennisetum nicht zurückschneiden, sondern die Halme im Herbst zusammenbinden. Sie dienen als natürlicher Kälteschutz für das Wurzelwerk.
  • Eine Schicht Reisig, Mulch (185,11€ bei Amazon*) oder Stroh ausbringen.
  • In sehr rauen Lagen hat es sich bewährt, das Lampenputzergras mit Gartenvlies zu umwickeln.

Tipps

Nicht alle Arten dieses Ziergrases sind winterhart und können im Freiland verbleiben. Die rot belaubte Sorte Pennisetum setaceum stammt ursprünglich aus Afrika und ist nicht frostfest.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: bonandbon/Shutterstock

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