Kupfer-Felsenbirne ist nicht giftig

Felsenbirne ist aufgrund ihrer üppigen Blüte und der schönen Laubfärbung beliebt. Die Samen und die Blätter mancher Arten enthalten Glycoside in sehr geringen Mengen. Man müsste unzählige der winzigen Früchten verzehren, um negative Wirkung zu spüren.

Kupfer-Felsenbirne essbar
Weder Blüten noch Beeren der Kupfer-Felsenbirne sind giftig

Kupfer-Felsenbirne (häufig auch als Korinthenbaum bezeichnet) wartet im Frühling mit einer Hülle weißer sternförmiger Blüten auf. Aus diesen entwickeln sich im Spätherbst kleine blauschwarze, süß schmeckende Früchte, die getrocknet oder in Marmelade verarbeitet werden können.

Gemeine Felsenbirne (lat. Amelanchier ovalis) kommt seltener vor und weist die gleichen äußeren Merkmale auf:

  • 1-3 Meter hoher Strauch,
  • weiße Blüten,
  • auf der Unterseite behaarte Blätter,
  • blauschwarze Früchte.

Die Gemeine Felsenbirne enthält in ihren Samen und Blättern sehr kleine Mengen an Glykosiden. Beim Verzehr größerer Mengen – auch durch Tiere – können vereinzelt Übelkeit, Brechreiz oder auch Durchfall auftreten.

Tipps

Der Name „Felsenbirne“ kommt von einer gewissen Ähnlichkeit im Wuchs mit dem Birnenbaum, jedoch gehört die Felsenbirne zu einer anderen Gattung.

Text: Olivia Sommer

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.