Warum Kupfer-Felsenbirne auch Korinthenbaum genannt wird

Kupfer-Felsenbirne ist aufgrund ihrer farbenfrohen Laubfärbung im Frühling und Herbst bei den Gärtnern beliebt. Im April erfreut sich jeder Gartenbesitzer an der reichen Blüte und im Herbst wissen auch die Vögel die süßen Früchte zu schätzen.

Kupfer-Felsenbaum Beeren
Aus den Beeren des Kupfer-Felsenbaums kann z.B. Marmelade hergestellt werden

Von der Blüte zur Frucht

Die Blüten der Kupfer-Felsenbirne öffnen sich im April, wenn sich auch die ersten bronze- oder kupferfarbene Blätter zeigen. Die kleinen sternförmigen Blüten sitzen in lockeren Trauben an den Zweigen und ziehen die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Ende April-Anfang Mai scheint der Baum nur aus weißen Blüten zu bestehen. Neben der späteren ebenso schönen Laubfärbung bietet die Kupfer-Felsenbirne im Frühling einen sehr imposanten Anblick.

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Ende Mai-Anfang Juni verwandeln sich die Blüten nach und nach in Früchte, die essbar sind, etwa ein Zentimeter Durchmesser haben und wie kleine, von aufrechten Kelchspitzen gekrönte Beeren aussehen. Die Farbe der kugeligen Früchte verändert sich mit dem Reifegrad von hellem Kirschrot ins tiefe Violett bzw. Schwarz mit bläulichem Schimmer. Vom Verzehr der Früchten der Gemeinen Felsenbirne wird allerdings abgeraten, da diese leicht giftig sind.

Ernte und Verwendung

Im August können die reifen Früchte geerntet werden. Diese erkennt man vor allem an der dunklen Farbe. Die kleinen Früchte schmecken süß und können auf vielerlei Art und Weise verarbeitet werden:

  • sie eignen sich gut für Rohverzehr, z. B. auf Eis oder im Müsli,
  • sie können getrocknet und später als Müsli-Bestandteil verwendet werden,
  • aus ihnen kann man Marmelade zubereiten,
  • sie sind zum Backen von Kuchen geeignet,
  • als einer der Zutaten zur Herstellung von Saft, Likör oder Wein.

Tipps

Wenn Ihnen das Ernten der winzigen Früchte zu mühselig erscheint oder Sie es einfach nicht rechtzeitig schaffen, werden sich die Vögel über eine willkommene Abwechslung in ihrem Speiseplan freuen.

Text: Olivia Sommer

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