Mehltau an einer Felsenbirne erkennen und bekämpfen

Während der sogenannte Falsche Mehltau in der Regel durch Schlechtwetterphasen und ein zu feuchtes Klima begünstigt wird, kann sich der Echte Mehltau bei Hitze und Trockenheit besser ausbreiten. Leider sind Felsenbirnen durchaus anfällig für Echten Mehltau, es gibt aber auch Möglichkeiten zur Vorbeugung und Bekämpfung.

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Die Felsenbirne wird häufig von Mehltau befallen

Auswirkungen des Echten Mehltaus auf die Felsenbirne

Beim Echten Mehltau handelt es sich um einen Pilzbefall, der sich als weißer bis aschgrauer Belag an den Blattoberseiten, Blüten und Früchten der Felsenbirne zeigt. Die Pflanzen können einen jährlich auftretenden Befall zwar durchaus verkraften, trotzdem können je nach Befallsdruck die folgenden negativen Auswirkungen auftreten:

Möglichkeiten der Mehltaubekämpfung durch gezielte Pflege

Viele Hobbygärtner empfinden den Kampf gegen den Echten Mehltau als sehr mühsam und wählen die Bepflanzung im Garten gezielt nach der jeweiligen Anfälligkeit oder Resistenz von Pflanzen aus. Treten an einer Felsenbirne erste Anzeichen für einen Mehltaubefall auf, können die folgenden Maßnahmen ergriffen werden:

  • kleinere Befallsstellen gezielt ausschneiden
  • Schnittmaterial und Herbstlaub entsorgen oder ggf. verbrennen
  • den Mehltaubefall mit schwefelhaltigen Gegenmitteln bekämpfen
  • die Blätter regelmäßig mit biologischen MItteln spritzen
  • die Felsenbirne bei Trockenheit ausreichend gießen

Tipps

Als biologische Spritzmittel können gegen den Mehltaubefall oder auch vorbeugend Ackerschachtelhalmsud oder eine Mischung aus 10 % Rohmilch und 90 % Wasser verwendet werden. Damit sollten die Blätter etwa alle 7 bis 10 Tage benetzt werden, außerdem ist die Behandlung nach jedem Regen zu wiederholen.

Text: Alexander Hallsteiner
Artikelbild: Mr. Meijer/Shutterstock
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