Krokus Eigenschaften
Der Krokus stammt vermutlich aus Griechenland

Krokus, der Frühlingsblüher – ein Steckbrief

Es gibt kaum einen Garten, in dem nicht ein paar Krokusse die ersten Farbpunkte im Frühling setzen. Nicht alle Sorten blühen im Frühjahr, der Herbstkrokus blüht erst im Herbst. Die robuste Zierpflanze ist einfach zu pflanzen und benötigt kaum Pflege.

Der Krokus: ein Steckbrief

  • Botanischer Name: Crocus
  • Pflanzenfamilie: Schwertliliengewächse
  • Ordnung: Spargelartige
  • Herkunft: vermutlich Griechenland
  • Verbreitung: weltweit vertreten
  • Arten: circa 80, davon 10 in Deutschland plus Züchtungen
  • Höhe: 10 – 15 Zentimeter
  • Blüten: Blütenröhre mit 3 Staubblättern
  • Blütenfarben: Weiß, Gelb, Violett, Lila vorherrschend
  • Blätter: grün, schmal, lanzettenähnlich
  • Blütezeit: Februar bis Mai / September bis Oktober
  • Duft: Großblumige Sorten schwach duftend
  • Lebensdauer: 2 – 6 Jahre
  • Vermehrung: Samen, Brutzwiebeln
  • Winterhärte: vollständig winterhart
  • Giftigkeit: für Menschen schwach, für Tiere stark giftig
  • Besonderheiten: Fruchtknoten bildet sich unterirdisch
  • Verwendung: Zierpflanze im Garten, erste Frühlingsblüher

Über 80 Arten des Krokusses sind bekannt

Überall dort, wo das Klima gemäßigt ist, werden Krokusse gezogen. Über 80 verschiedene Arten sind bekannt. In Europa sind zehn Arten vertreten.

Wildkrokusse wachsen auf Wiesen und an Gräben und kommen häufig in den Alpen und Voralpen vor. Sie werden zunehmend auch gern im Hausgarten angepflanzt. Ihre Blüten sind vorwiegend hellviolett.

Im Laufe der Zeit sind zahllose Züchtungen auf den Markt gekommen. Sie unterscheiden sich in Blütenfarbe, Blütengröße und Blütezeit.

Krokusse benötigen kaum Pflege

Einmal gepflanzt wächst der Krokus zwischen zwei und sechs Jahren im Garten. Dabei bildet er zahlreiche Brutknollen, die im nächsten Frühjahr für neue Blüten sorgen.

Krokusse sind vollständig winterhart und nehmen auch einen erneuten Kälteausbruch nicht übel. Die Zellen der Blüten sind gegen Frost geschützt, sodass der Krokus sogar durch Schneedecken hindurch wachsen kann.

Am besten gedeiht der Krokus, wenn Sie ihn einfach in Ruhe lassen. Das einzige größere Problem sind Wühlmäuse, die den Krokusbestand drastisch reduzieren können. Gelegentlich bringen die Schädlinge die Zwiebeln an einen anderen Platz, sodass an völlig unerwarteten Stellen neue Krokusse wachsen.

Tipps & Tricks

Die Staubfäden des Safrans, Crocus sativus, sind schon seit der Antike ein beliebtes Würz- und Färbemittel. Die Fäden müssen per Hand ausgelesen werden. Echter Safran gehört deshalb zu den teuersten Gewürzen überhaupt.

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