Krokus Vermehrung
Krokusse bilden Brutknollen zur Vermehrung

Krokusse lassen sich ganz einfach vermehren

Von den hübschen Krokussen können Blumenfreunde kaum genug im Garten haben. Wie lassen sich die Vorboten des Frühlings vermehren? Im Grunde genommen müssen Sie gar nichts tun, wenn Sie einmal Krokusse gepflanzt haben. Die Vermehrung erfolgt ganz einfach über Brutzwiebeln.

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Krokusse über Brutknollen vermehren

Die Vermehrung von Krokussen im Garten klappt automatisch, auch ohne, dass Sie etwas dafür tun.

Krokuszwiebeln bilden Brutknollen, die im ersten Jahr für neue Blüten und im nächsten Jahr für weitere Krokuspflanzen sorgen.

Sie können die Brutzwiebeln des Krokusses nach der Blüte jederzeit aus dem Boden holen und an anderer Stelle auspflanzen. Lassen Sie die Zwiebeln im Boden, bilden sich im Laufe der Zeit ganze Teppiche aus Krokussen.

Krokusse im Haus pflegen

Wenn Sie mit blühenden Krokussen den Frühling ins Haus holen möchten, sammeln Sie im Herbst einige Brutknollen aus dem Boden. Damit die Knollen später Blüten treiben, brauchen sie eine spezielle Behandlung.

  • Brutknollen ausgraben
  • Zwiebeln säubern und etwas antrocknen lassen
  • Knollen dunkel und kalt aufbewahren
  • Anschließend in einen Topf setzen

Krokusse treiben nur, wenn die Krokuszwiebeln eine Kältephase durchlaufen haben. Diese, von Fachleuten „Stratifizierung“ genannte, Zeit muss zehn Wochen lang dauern.

Wenn Sie keinen Platz haben, an dem Sie die Zwiebeln kühl und dunkel genug lagern können, legen Sie sie für zehn Wochen ins Gemüsefach des Kühlschranks.

Krokusse aus Samen ziehen

Krokusse lassen sich zwar auch aus Samen ziehen, doch klappt diese Methode bei gekauften Knollen nur selten. Das Setzen von vorgezogenen Krokuszwiebeln geht wesentlich schneller und die Pflanzen blühen bereits im ersten Frühling kräftig.

Samen von Krokus-Züchtungen ist fast nie keimfähig. Wenn Sie Krokusse aus Samen vermehren wollen, müssen Sie Samen beim Fachhändler kaufen. Er wird nach Anleitung breit ausgestreut, mit etwas Erde bedeckt und angetreten.

Wildkrokusse säen sich selbst aus. Möchten Sie ganze Krokuswiesen anlegen, können Sie die Samen ernten und vor dem Winter breitflächig an der gewünschten Stelle aussäen.

Tipps & Tricks

Der größte Feind des Krokusses ist die Wühlmaus. Sie kann ganze Bestände an Krokuszwiebeln vernichten. Verjagen Sie den Plagegeist oder pflanzen Sie die Krokuszwiebeln gleich in speziellen Pflanzkörben aus.

Text: Sigrid Hestermann

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