Kompost

Der richtige Untergrund für einen gesunden Kompost

Artikel zitieren

Kompostieren ist nicht nur aus finanziellen Gründen lohnend – auch aus ökologischer Sicht können Sie für den Garten nichts Besseres tun. Das Aufsetzen eines Komposts ist nicht so schwierig, wenn Sie ihn auf einem guten Untergrund und an einem günstigen Standort aufsetzen.

kompost-untergrund
Ein Komposthaufen wird am besten auf den bloßen Boden aufgehäuft
AUF EINEN BLICK
Welcher Untergrund ist für den Kompost geeignet?
Der ideale Untergrund für einen Kompost ist direkt auf dem Erdboden, ohne Bodenplatte, um das Einwandern von Kleinstlebewesen zu ermöglichen und die Feuchtigkeit ablaufen zu lassen. Der Boden sollte von Unkraut und Steinen befreit sowie bei Lehmböden aufgelockert und mit Sand oder Kies gemischt werden.

Der richtige Untergrund für den Kompost

Ob Sie eine Komposttonne oder einen traditionellen Komposter im Garten aufstellen – der richtige Untergrund spielt eine wichtige Rolle. Er wird immer direkt auf den Erdboden gestellt – ohne Bodenplatte.

Lesen Sie auch

Nur wenn die für die Zersetzung der Gartenabfällen notwendigen Kleinstlebewesen aus der Erde in den Komposter einwandern können, entsteht guter Kompost. Deshalb dürfen Sie den Komposter keinesfalls auf Platten oder einen anderen festen Untergrund stellen.

Auch kann bei einem nackten Untergrund die bei der Zersetzung und durch den Regen entstehende Feuchtigkeit gut ablaufen. Wird das Kompostmaterial zu nass, fault es. Der Kompost stinkt und ist erst nach langer Zeit verwendbar.

Boden für den Kompost vorbereiten

Wenn Sie eine günstige Stelle für den Kompost gefunden haben, befreien Sie den Boden von Unkräutern und entfernen Sie Steine und andere Verdickungen.

Sehr feste Lehmböden lockern Sie mit der Grabegabel auf und mischen das Substrat mit Sand oder Kies.

So bauen Sie den Kompost richtig auf

Wird der Kompost neu aufgesetzt, füllen Sie als unterste Schicht grob zerkleinertes Material ein, wie zum Beispiel:

  • Äste und Zweige
  • Baumrinde
  • Heckenschnitt
  • gehäckselte Blumen- und Staudenstiele

Die einzelnen Teile sollten nicht länger als 20 cm lang sein.

Anschließend werfen Sie ein paar Schaufeln reifen Kompost (12,00€ bei Amazon*) auf die Unterschicht. Ersatzweise geben Sie Kompoststarter in den Kompost.

Bodengitter zum Schutz vor Ratten und Mäusen

Wenn Sie den Kompost richtig befüllen, also keine gekochten Speisen, Fleisch- und Wurstabfälle oder Essensreste verwenden, ist die Gefahr von Schädlingsbefall gering.

Falls Sie ganz sicher gehen möchten, dass Sie mit dem Kompost keine Schädlinge wie Ratten und Mäuse anziehen möchten, können Sie einen Gitterrost mit nicht zu kleinen Löchern auf den Boden des Komposters legen.

Tipp

Blätter von Bäumen wie Walnussbäumen dürfen Sie nur in kleinen Mengen kompostieren. Am besten legen Sie einen zweiten Kompost für solches Laub an.

Bilder: Maren Winter / Shutterstock