So schützen Sie den Kirschlorbeer vor Frost und Sonne im Winter

Eisiger Wind und Bodenfrost in der kalten Jahreszeit können dem Kirschlorbeer stark zusetzen. Frosttrocknis und erfrorene Zweige sind die Folge, die bei unbeschnittenen Gehölzen häufig bis in den Sommer hinein sichtbar sind.

Kirschlorbeer überwintern

Kälteschäden verhindern

Geben Sie in rauen Lagen dem Kirschlorbeer einen geschützten Standort im Halbschatten oder Schatten. Eine etwa zehn Zentimeter dicke Mulchschicht und bei jungen Pflanzen ein zusätzlicher Kälteschutz aus senkrecht stehenden Tannenzweigen schützt die Lorbeerkirsche vor Frostschäden. Damit das Gehölz die über die große Blattfläche verdunstete Feuchtigkeit ersetzen kann, sollten Sie den Kirschlorbeer bei frostfreiem Wetter zusätzlich wässern.

Frostschäden großzügig ausschneiden

Ist der Kirschlorbeer trotz dieser Pflegemaßnahmen im Winter zurückgefroren hilft nur der beherzte Griff zur Schere. Schneiden Sie das Gehölz bis tief ins gesunde Holz zurück. Bei großen Frostschäden können Sie den Kirschlorbeer bis auf den Stamm zurücksetzen. Der immergrüne Strauch treibt in der Regel rasch wieder aus und erholt sich in kurzer Zeit von den Winterschäden.

Tipps & Tricks

Decken Sie in Gegenden mit starkem Frost den Kirschlorbeer mit Vlies oder Schattiernetzen ab. Durch die lockere Struktur dieser Gewebe kann der Kirschlorbeer atmen und wird gleichzeitig vor übermäßiger Kälte und Sonneneinstrahlung geschützt.

Text: Sabine Kerschbaumer

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