Mag der Kirschlorbeer die Sonne?

Der Kirschlorbeer ist immergrün, pflegeleicht und hübsch anzusehen – als Strauch ebenso wie als Hecke. Doch wie sieht es mit der Sonnenverträglichkeit aus? Ob Sie Ihren Kirschlorbeer bedenkenlos der Sonne aussetzen können, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

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Der Kirschlorbeer steht gern in der Sonne

Kann ich Kirschlorbeer in die Sonne stellen?

Sie können Kirschlorbeer guten Gewissens in die Sonne stellen. Die Pflanze, die nicht zu den Lorbeeren, sondern zu den Kirschen gehört, stellt keine besonders hohen Ansprüche an ihren Standort. Allerdings fühlen sich die meisten Sorten der Lorbeerkirsche in der Sonne deutlich wohler als im Schatten. Somit ist es in der Regel sogar besser, dem Kirschlorbeer im Garten einen sonnigen Platz zu geben.

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Wie viel Sonne verträgt der Kirschlorbeer?

Der Kirschlorbeer verträgt auch anhaltende intensive Sonne. Er ist sehr robust und widerstandsfähig. Es gilt jedoch darauf zu achten, die Pflanze regelmäßig zu gießen. In Perioden mit täglich sehr starker Sonneneinstrahlung empfiehlt es sich, die Wasserzufuhr etwas zu erhöhen.

Aber: Gießen Sie keinesfalls übertrieben stark, denn Staunässe kann die Lorbeerkirsche gar nicht leiden.

Wie reagieren Kirschlorbeerblätter auf Sonne?

Kirschlorbeerblätter zeigen sich von Sonneneinstrahlung weitestgehend unbeeindruckt, solange die Pflanze genügend Feuchtigkeit aufnehmen kann. Es ist also wichtig, den Kirschlorbeer regelmäßig in ausreichender Menge zu wässern.

Achtung: Bei anhaltender Trockenheit durch zu viel Sonne bei einer gleichzeitig zu geringen Wasserzufuhr zeigen die Blätter durchaus eindeutige Symptome: Sie werden gelblich bis bräunlich, was vor allem der Optik der Pflanze schadet.

Tipp

Sonne bis Halbschatten ist für Kirschlorbeer ideal

Natürlich ist der Kirschlorbeer Ihnen dankbar, wenn Sie ihn nicht bewusst der prallsten Sonne aussetzen. Doch sonnig darf, nein soll es sein. Auch im Halbschatten fühlt sich die Lorbeerkirsche wohl und wächst normalerweise prächtig, sofern sie gut gepflegt wird.

Text: Natascha Mussger
Artikelbild: Eric98/Shutterstock