Bodenpflege mit Rindenmulch – beim Kirschlorbeer sinnvoll?

Mulchschichten unterdrücken das Wachstum von Unkraut und halten den Boden feucht. Als Ersatzprodukt für eine wärmende Laub- oder Grasschicht dient gehäckselte Baumrinde, ein Abfallprodukt der Forstwirtschaft.

Kirschlorbeer Rindenmulch

Rindenmulch: Schützende Decke für die Erde

Rindenmulch unterdrückt Unkraut sehr gut und fügt sich optisch hervorragend in das natürliche Bild des Gartens ein. Das Material hat jedoch auch Nachteile, da es dem Boden Stickstoff entzieht und diesen durch die Verrottung ansäuert. Den Stickstoffverlust können Sie jedoch durch düngen, beispielsweise mit Hornspänen,(6,39€ bei Amazon*) ausgleichen.

Wie schnell der Rindenmulch verrottet ist von der Körnung abhängig: Je größer die Stücke sind, desto langsamer zersetzen sie sich. Um das Unkraut wirkungsvoll zu unterdrücken, sollten Sie eine mindestens fünf bis sieben Zentimeter dicke Mulchschicht ausbringen. Mulchen Sie einmal im Jahr nach, um das zersetzte Volumen der Rindenmulchschicht auszugleichen.

Grasschnitt als alternatives Mulchmaterial

Manche Experten empfehlen, Jungpflanzen nicht mit Rindenmulch zu mulchen. Verwenden Sie stattdessen angetrockneten Rasenschnitt. Auch diese Mulchschicht schützt den Boden vor Witterungseinflüssen und versorgt durch die Verrottung des Materials den Kirschlorbeer mit Nährstoffen.

Tipps & Tricks

Mischen Sie den Mulch (25,54€ bei Amazon*) mit Blättern von Beinwell oder Brennnessel. Die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanzen stärken beim Mulchen den Kirschlorbeer auf natürliche Weise.

SKb

Text: Sabine Kerschbaumer

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