Alternativen zum Katzengras

Ginge es nach Ihrer Katze, wäre eine Alternative zu dem geliebten Katzengras keine Rede wert. Allerdings sind sich Experten nicht ganz einig, ob die Pflanze wirklich so nützlich für die Gesundheit der Tiere ist, wie oft angenommen. Auf dieser Seite erfahren Sie, warum Katzengras einerseits wichtig für die Ernährung Ihres Haustiers ist und welche Risiken andererseits bestehen. Zudem zeigt Ihnen der Artikel sinnvolle Alternativen auf.

Gras für Katzen
Katzen knabbern auch an anderen Halmen, wie z.B. gekeimtem Hafer oder Weizen

Vor- und Nachteile von Katzengras

Vorteile

  • Hilft beim Hervorwürgen von Fellknäueln
  • Liefert wichtige Nährstoffe wie zum Beispiel Folsäure
  • Schützt Ihre Katze vor Blutarmut
  • Sinnvolle Option für Wohnungskatzen
  • Pflegeleicht und kostengünstig, da Sie es selber züchten können
  • Ihre Katze vergeht sich nicht an anderen (giftigen) Zimmerpflanzen
  • Dient in einer großen Schale gleichzeitig als Liegewiese
  • Nimmt Schadstoffe aus der Luft auf, die Ihre Katze sozusagen mitfrisst

Nachteile

  • Wird nach einigen Wochen scharfkantig
  • Kann in diesem Zustand zu tödlichen Verletzungen der Verdauungsorgane führen
  • Kann bei übermäßigem Verzehr die Magenschleimhaut reizen
  • Ist sehr schnellwüchsig
  • Manche im Handel erhältlichen Gräser sind gespritzt

Alternativen

  • Das kriechende Schönpolster
  • Pasten als Nahrungsergänzung

Das kriechende Schönpolster

Diese Pflanze ist auch unter der botanischen Bezeichnung Golliwoog bekannt. Im Handel wird sie hauptsächlich als Nagetierfutter offeriert. Das kriechende Schönpolster wächst nicht in Halmen, steht dem Katzengras optisch aber um nichts nach. Das Gewächs bildet kleine, knackige Blätter aus, an denen Ihr Haustier ebenso gerne nagen wird. Ebenso anspruchslos ist das kriechende Schönpolster hinsichtlich der Pflege. Wie auch das herkömmliche Katzengras können Sie es ganz einfach im Topf kultivieren und auf der Fensterbank platzieren.

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Pasten

Es gibt verschiedene Gründe, warum manche Katzen, insbesondere Kitten, Katzengras ablehnen oder nicht mit dem Gewächs umgehen können:

  • Manche Tiere mögen die Halme schlichtweg nicht.
  • Andere spielen lieber mit den langen Trieben…
  • … oder verschlucken sich beim Kauen.
  • Wiederum andere können einfach nicht genug bekommen und reizen ihren Magen aufgrund einer Überdosis.

In diesem Fall bieten sich angereicherte Pasteten an, die speziell zur unterstützende Nahrung hergestellt wurden. Sie liefern daher ebenso wichtige Nährstoffe und wurden auf den Geschmackssinn vieler Katzen konzipiert. Natürlich bereichern Pasten nicht zusätzlich Ihre Wohnung. Dafür sind sie für die Tiere einfacher einzunehmen und bedürfen keinerlei Pflegemaßnahmen.

Text: Gartenjournal.net

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