Welcher Standort eignet sich für die Kamelie?

Die Kamelie ist nicht umsonst eine beliebte Gartenpflanze, ist ihre Blütezeit doch dann, wenn andere Pflanzen sich noch in der Winterruhe befinden. Leider ist die Kamelie ein wenig heikel bezüglich ihres Standorts und der erforderlichen Pflege.

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Die Kamelie mag es hell aber nicht zu sonnig

Was braucht eine Kamelie zum guten Gedeihen?

Die Kamelie braucht zwar viel Licht, verträgt aber weder Wärme noch die pralle Mittagssonne im Sommer. Sie bevorzugt einen eher kühlen Standort. Leichten Frost übersteht die Kamelie meisten recht gut, zumindest im Alter. Eisiger Wind führt dagegen schnell zu Erfrierungen. Auch Staunässe bekommt der Kamelie nicht gut. Daher benötigt sie im Winter einen Schutz vor Frost und Nässe.

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Kamelien bevorzugen einen leicht sauren und feuchten Boden, ähnlich wie der Rhododendron oder Moorpflanzen. Pflanzen Sie Ihre Kamelie am besten in Rhododendron- oder Moorerde, auch wenn Sie die Pflanze im Topf kultivieren wollen. Im Sommer fühlt sich eine Kamelie im Garten recht wohl, auch auf dem hellen Balkon oder der Terrasse, sofern diese nicht nach Süden ausgerichtet sind.

Als Zimmerpflanze eignet sich die Kamelie nicht gut. In den meisten Wohnzimmern ist es zu warm für diese Pflanze. Ein kühles Schlafzimmer wäre eher geeignet, ist aber oft zu dunkel. In einem hellen, aber nicht zu warmen Wintergarten oder einem Kaltgewächshaus geht es der Kamelie wesentlich besser.

Der ideale Standort für Kamelien:

  • hell, aber nicht in der vollen Sonne
  • kühl
  • leicht saurer und feuchter Boden
  • keine Bildung von Staunässe
  • gern windgeschützt

Tipps

Der richtige Standort ist für die Blüte der Kamelie sehr wichtig, denn wo sie sich nicht wohl fühlt, da blüht sie auch nicht.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: TinasDreamworld/Shutterstock

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